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Ryanair scheitert vor BGH teils mit Klage gegen CheapTickets.de

Bundesgerichtshof  

Ryanair scheitert teils mit Klage gegen Reiseportal

30.04.2014, 11:42 Uhr | dpa-AFX

Der irische Billigflieger Ryanair muss es hinnehmen, dass ein Reiseportal auf die Internetseite der Fluglinie zugreift. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Das Portal nutzt die Daten, um Flüge an die Kunden zu vermitteln. Ryanair werde durch das Vorgehen jedoch nicht wettbewerbswidrig behindert, urteilte der BGH.

Der Richterspruch stärkt zudem die Verbraucher: Das Geschäftsmodell des Internet-Portals fördere die Preistransparenz auf dem Markt der Flugreisen, begründete das Gericht sein Urteil unter anderem.

Die irische Fluggesellschaft war gegen den niederländischen Reiseanbieter Beins Travel Group vorgegangen. Dieser betreibt in Deutschland etwa die Internet-Seite CheapTickets.de. Dort können Kunden Flüge von Ryanair buchen, ohne die Originalseite des Unternehmens selbst zu benutzen. Der Kunde zahlt den Flugpreis plus eine Vermittlungsgebühr an das Portal. Dieses leitet den Flugpreis an Ryanair weiter.

Streit noch nicht endgültig geklärt

Der BGH wies den Fall allerdings an das Oberlandesgericht Hamburg zurück. Dieses müsse klären, ob der Fluglinie unter anderem Ansprüche wegen Irreführung zustünden, hieß es.

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