Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Google-Tochter Nest kauft Hersteller von Überwachungskameras


Internetkonzern auf Einkaufstour  

Google kauft Hersteller von Überwachungskameras

21.06.2014, 10:30 Uhr | dpa, rtr

Google-Tochter Nest kauft Hersteller von Überwachungskameras. Der Internetriese Google ist weiter auf Expansionskurs (Quelle: dpa)

Der Internetriese Google ist weiter auf Expansionskurs (Quelle: dpa)

Google stößt ins Geschäft mit Überwachungskameras vor. Im Rahmen der Strategie zur Erweiterung seiner Geschäftsfelder übernimmt die Google-Tochter Nest Labs die Firma Dropcam. Der Kaufpreis für das Unternehmen liege bei 555 Millionen Dollar, berichtet das Technologie-Blog "Recode".

Dropcam werde in Nest integriert, auch hinsichtlich der Datenschutz-Bestimmungen, betonte Nest-Mitgründer Matt Rogers in einem Blog-Eintrag. Google hatte beim Kauf von Nest - eines Anbieters vernetzter Thermostate - Anfang des Jahres zugesagt, dass die Nutzerinformationen nicht automatisch mit den Google-Daten verknüpft werden sollen.

Das junge Unternehmen Dropcam startete vor fünf Jahren mit der Idee, einfache vernetzte Überwachungskameras für das Zuhause zu entwickeln. Kunden können die Aufnahmen unterwegs abrufen und auch im Internet speichern lassen. Seit kurzem bietet Dropcam auch Sensoren an, die zum Beispiel an Türen angebracht werden können. Die Unternehmen wollten zusammen an der Zukunft der Heimvernetzung arbeiten, schrieb Rogers. Der Grundsatz, dass Werbung nicht zum Geschäftsmodell gehöre, werde auch für Dropcam gelten. Über das Interesse von Google und Nest an dem Unternehmen hatte bereits Ende Mai das Blog "The Information" berichtet.

Konzern auf Expansionskurs

Google expandiert derzeit intensiv in neue Geschäftsfelder. Kürzlich stellte es den Prototypen eines fahrerlosen Autos vor. Anfang des Jahres kaufte der Konzern für 3,2 Milliarden Dollar das Unternehmen Nest, das intelligente Systeme zur Temperaturregelung in Gebäuden sowie Rauchmelder herstellt. Das Geschäft gilt als Einstieg Googles in den Markt "intelligenter Häuser".

Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" will Google außerdem in ein neues Unterseekabel zwischen Japan und den USA investieren. Internetfirmen setzen verstärkt auf private Kabelnetze, bei denen sie im Gegensatz zu öffentlichen Kabeln selbst über die Art der Nutzung, die Bandbreiten und die Zugänge bestimmen können.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal