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Deutsche Bank: Boni-Sperre sorgt für Unruhe - Banker kündigen

Lieber zu unregulierten Hedge-Fonds  

Banker kündigen wegen Boni-Sperre

13.10.2014, 15:28 Uhr | rtr

Deutsche Bank: Boni-Sperre sorgt für Unruhe - Banker kündigen. Händler der Deutschen Bank (Quelle: Reuters)

Händler der Deutschen Bank kündigen lieber, als auf Boni zu verzichten. (Quelle: Reuters)

Wegen der Streichung von Boni muss die Deutsche Bank eine Abwanderung von Händlern hinnehmen. Die Bank plane, Händlern in Spitzenpositionen künftig keine Boni und weitere Sondervergütungen mehr zu zahlen, wenn sie "für Unruhe sorgten" oder nicht teamfähig seien, berichtete die "Financial Times". Banker würden daher der Deutschen Bank den Rücken kehren und stattdessen in weniger regulierten Bereichen wie etwa bei Hedge-Fonds anheuern, hieß es weiter.

Deutschlands größtes Geldhaus ist in eine Reihe von Skandalen verstrickt. Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten dürften zum Jahresende bei etwa drei Milliarden Euro liegen, wie der Vorstand mehrfach angedeutet hat. Unter anderem steht noch eine Strafe der angelsächsischen Regulierer wegen Tricksereien bei Referenzzinsen aus. Einzelne Händler hatten sich den Ermittlungen zufolge bei Zinsen wie Libor und Euribor abgesprochen, um Handelsgewinne einzustreichen.

Wie die "Financial Times weiter berichtete, erwägt die britische Großbank Barclays ähnliche Schritte wie der deutsche Konkurrent. Ihr Bonus-System war als einer der entscheidenden Faktoren angeführt worden, die den Libor-Skandal auslösten. Barclays wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

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