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Kartellamt mahnt: Deutsche Post hat Marktmacht missbraucht

Marktmacht missbraucht  

Kartellamt mahnt Deutsche Post ab

07.07.2015, 13:38 Uhr | rtr, dpa

Kartellamt mahnt: Deutsche Post hat Marktmacht missbraucht. Das Kartellamt wirft der Post wettbewerbswidriges Verhalten vor. (Quelle: Reuters)

Das Kartellamt wirft der Post wettbewerbswidriges Verhalten vor. (Quelle: Reuters)

So geht's nicht, mahnen die Wettbewerbshüter. Das Bundeskartellamt hat der Post wettbewerbswidriges Verhalten vorgeworfen. Sie soll mit Großkunden Briefpreise und Treuerabatte vereinbart haben.

Dies habe es anderen Briefdienstleistern unmöglich gemacht, ein wettbewerbsfähiges Angebot zu unterbreiten. 

Behörde will ein Zeichen setzen

Dem Kartellamt zufolge hat der Konzern diese Praxis allerdings inzwischen eingestellt. Mit der Entscheidung will die Behörde ein Zeichen setzen, damit der Konzern künftig nicht erneut seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. 

"Derartige Marktabschottung verhindert, dass der Wettbewerb in Gang kommen kann," erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt.

Post prüft Beschwerde

Die Post hat noch nicht entschieden, wie sie mit der Abmahnung umgeht. "Wir werden das eingehend juristisch prüfen und dann entscheiden, ob wir Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf einlegen", sagte ein Sprecher.

Der Konzern habe seine Geschäftsprozesse inzwischen umgestellt, die beanstandeten Fälle stammten aus der Zeit bis Ende 2013. Ein Bußgeld habe das Kartellamt nicht verhängt.

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