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VW nach Abgas-Skandal: Vorstand will Beförderungsstopp verhängen

Streit mit Betriebsrat  

VW-Vorstand will angeblich Beförderungsstopp verhängen

25.10.2015, 15:04 Uhr | dpa, rtr

VW nach Abgas-Skandal: Vorstand will Beförderungsstopp verhängen. Geht es nach dem Vorstand, dürfen Volkswagen-Mitarbeiter 2016 angeblich nicht auf eine Beförderung hoffen. (Quelle: dpa)

Geht es nach dem Vorstand, dürfen Volkswagen-Mitarbeiter 2016 angeblich nicht auf eine Beförderung hoffen. (Quelle: dpa)

Volkswagen will 2016 keine Beförderungen vornehmen. Darauf hätten sich Markenvorstand und Betriebsrat geeinigt, berichtet das "Manager Magazin" und beruft sich dabei auf VW-Insider. Während der Vorstand bislang nicht Stellung zu dem Bericht bezog, widersprach der Betriebsrat einer solchen Einigung.

Der Betriebsrat habe den Beförderungsstopp nicht abgesegnet, korrigierte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh die Meldung: "Hier handelt es sich um einseitige Vorstellungen des Vorstands, die wir so nicht akzeptieren werden. Das haben wir Freitag mit dem Personalwesen besprochen."

Osterloh sagte zudem, dass sich der Betriebsrat gegen "bloße Symbolpolitik auf dem Rücken von Beschäftigten" nach Kräften wehren werde. "Wir erwarten andere Symbole zuerst: zum Beispiel eine klare Aussage, wie sich der Konzernvorstand zu seinen Boni-Zahlungen stellt. Hier muss die Devise lauten: mit gutem Beispiel voran."

Markenchef will angeblich Belegschaft ausdünnen

Volkswagen steckt wegen des Skandals um manipulierte Abgaswerte in der größten Krise seiner fast 80-jährigen Konzerngeschichte. Die Kosten im Zusammenhang mit der Abgasaffäre würde auf mehr als 30 Milliarden Euro veranschlagt, so das "Manager Magazin".

Markenchef Herbert Diess spielt dem Blatt zufolge deshalb auch mit dem Gedanken, die Stammbelegschaft in den VW-Werken auszudünnen, was der Betriebsrat aber ablehne. Dafür müsste auch zuerst eine größere Hürde genommen werden: Für die rund 120.000 Beschäftigten im VW-Haustarif, der für die westdeutschen Werke der Volkswagen AG gilt, läuft eine ungekündigte Beschäftigungssicherung.

Außerdem plant VW laut "Manager Magazin", bei der nächsten Generation des Kassenschlagers Golf möglichst viele aktuelle Bauteile erneut zu verwenden. Damit wolle man Hunderte Millionen Euro sparen. 


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