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Mit der Wirtschaft in Griechenland geht es wieder abwärts

Nach Streit mit den Geldgebern  

Mit griechischer Wirtschaft geht es wieder bergab

27.11.2015, 13:40 Uhr | rtr, t-online.de

Mit der Wirtschaft in Griechenland geht es wieder abwärts. Die Griechen investieren ihr Geld lieber in hochwertige Konsumartikel als es zur Bank zu tragen. (Quelle: Reuters)

Die Griechen investieren ihr Geld lieber in hochwertige Konsumartikel als es zur Bank zu tragen. (Quelle: Reuters)

Das Ringen mit den Geldgebern um die nächste Hilfszahlung hat die Konjunktur in Griechenland belastet: Um 0,9 Prozent schrumpfte die Wirtschaftsleistung von Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal. Doch Experten hatten mit viel Schlimmerem gerechnet.

Die Wirtschaft des Krisenlandes gleicht ein bisschen einer Pralinenschachtel: Man weiß nicht so recht, was man bekommt. Hatten Experten gewarnt, dass die Unsicherheit über einen Verbleib der Griechen in der Euro-Zone und die Furcht vor einer Pleite, die Konjunktur abwürgen würden, straften die Zahlen sie Lügen: Um 0,3 Prozent wuchs die Wirtschaft im ersten, um 0,9 Prozent im zweiten Quartal. Doch im dritten Quartal ging es schon wieder bergab. 

Ökonomen hatten einen Einbruch von 2,7 Prozent in Aussicht gestellt, eine erste Schätzung lediglich ein Minus von 0,5 Prozent - die Folgen des Streits um einen möglichen Grexit und die wochenlange Schließung der Banken im Sommer waren schwer abzuschätzen.

Importe stark eingebrochen

Besonders drastisch zeigte sich der Einbruch bei den Importen - fast 17 Prozent weniger Waren und Dienstleistungen wurden im dritten Quartal eingeführt.

Die Ausgaben für Konsumgüter sanken im selben Zeitraum lediglich um einen Prozentpunkt - noch immer stecken viele Menschen ihr Geld in langlebige Produkte, wie Autos oder Fernseher.

Das Statistikamt in Athen geht außerdem davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr stagnieren und 2016 um 0,7 Prozent schrumpfen wird. Zuvor hatte die Regierung einen Rückgang von 2,3 Prozent für 2015 und von 1,3 Prozent für nächstes Jahr vorhergesagt.

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