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Sparkassen-Chef über Girokonten: "Bald nirgendwo mehr kostenlos"


"Bald nirgendwo mehr kostenlos"  

Sparkassen-Chef rechnet mit flächendeckenden Kontogebühren

03.09.2016, 11:44 Uhr | AFP, t-online.de

Sparkassen-Chef über Girokonten: "Bald nirgendwo mehr kostenlos". Für die Kontoführung müssen Bankkunden nach Ansicht des Sparkassen-Chefs bald überall Gebühren entrichten.  (Quelle: dpa)

Für die Kontoführung müssen Bankkunden nach Ansicht des Sparkassen-Chefs bald überall Gebühren entrichten. (Quelle: dpa)

Nachdem die Postbank für die meisten ihrer Konten-Modelle kürzlich Gebühren angekündigt hat, geht der Chef der Sparkassen sogar von einer flächendeckenden Einführung von Gebühren für die Kontoführung aus. 

"Ich erwarte, dass es in einigen Jahren praktisch nirgendwo mehr kostenlose Girokonten geben wird", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, der "Bild"-Zeitung. Für die Automatennutzung sollen Verbraucher aber auch dauerhaft nichts zahlen.

Die Einführung von Negativzinsen für Privatkunden wollte Fahrenschon dagegen nicht völlig ausschließen. "Vor allem Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen und Vermögen wollen wir davor schützen", sagte der Sparkassen-Chef.

Negativzins bedeutet, dass die Sparer für ihre Guthaben bei der Bank keine Zinsen bekommen, sondern zahlen müssen. Hintergrund ist, dass Banken und Sparkassen bei der Europäischen Zentralbank derzeit Strafzinsen für ihre Einlagen zahlen. Diese Negativzinsen werden von einigen Banken, auch von Sparkassen, an einzelne Kunden mit großen Guthaben weiterberechnet. "Für Privatkunden sehe und wünsche ich mir das aber nicht", sagte Fahrenschon.

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