Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Verbraucher >

Kaufkraft steigt: Deutsche haben 2017 mehr Geld in der Tasche


Kaufkraft steigt moderat  

Deutsche haben 2017 mehr Geld in der Tasche

06.12.2016, 12:56 Uhr | dpa, rtr

Kaufkraft steigt: Deutsche haben 2017 mehr Geld in der Tasche. Ein Mann auf Shoppingtour in Heidelberg. (Quelle: Picture Alliance / dpa)

Ein Mann auf Shoppingtour in Heidelberg. (Quelle: Picture Alliance / dpa)

2017 werden die Deutschen mehr Geld zur Verfügung haben als im Jahr zuvor. Grund dafür, ist die weiterhin gute Konjunktur. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der Marktforschungsfirma GfK.

Die Kaufkraft werde pro Kopf voraussichtlich um 360 Euro (1,65 Prozent) auf 22.239 Euro steigen. Der reichste Landkreis Deutschlands sei weiter das bayerische Starnberg (32.194 Euro pro Kopf). Den Starnbergern stehen damit rund 45 Prozent mehr zur Verfügung als dem Bundesdurchschnitt.

Auf Platz zwei folgt der Hochtaunuskreis bei Frankfurt (31.561 Euro), vor dem Landkreis München (30.907) und der Stadt München (30.136). Das Schlusslicht bildet der Landkreis Görlitz mit 17.496 Euro.

Wachsende Löhne, steigende Beschäftigung

Getrieben werde diese Entwicklung durch wachsende Löhne in vielen Branchen und durch die steigende Beschäftigung. Wie viel von dem Zuwachs tatsächlich in den Taschen übrig bleibt, hängt von der Inflationsentwicklung ab.

Ein Großteil dürfte wieder aufgezehrt werden, weil sich Waren und Dienstleistungen im 2017 nach Vorhersage der Wirtschaftsweisen im Schnitt mit 1,6 Prozent fast genauso stark verteuern dürften.

Abschwächung im Vergleich zu 2016

Kaufkraft ist das verfügbare Geld zum Wohnen, für Freizeitausgaben, zum Sparen und zum Einkaufen.

Verglichen mit 2016 schwächt sich die Lage aber etwas ab - in der gleichen GfK-Studie von vor einem Jahr lag das Kaufkraftplus bei 2 Prozent.

Die GfK prognostiziert für das kommende Jahr eine Kaufkraftsumme von knapp 1,83 Billionen Euro für Deutschland. Das wären 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Hier macht sich die wachsende Einwohnerzahl bemerkbar, die in diesem Jahr um geschätzte 1,2 Prozent zulegt. Das erkläre, warum die Kaufkraftsumme insgesamt stärker zunehme als der Betrag pro Kopf, betonte die GfK.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Verbraucher

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: