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Porsche-Enkel Ernst Piech: Chinesen wollen VW-Konzern kaufen

Ernst Piech prophezeit  

Chinesen wollen VW-Konzern kaufen

18.12.2016, 08:42 Uhr | t-online.de, rtr

Porsche-Enkel Ernst Piech: Chinesen wollen VW-Konzern kaufen. Porsche-Enkel Ernst Piech in einem Oldtimer im Messezentrum Salzburg. (Quelle: Picture Alliance; APA Picturedesk)

Porsche-Enkel Ernst Piech in einem Oldtimer im Messezentrum Salzburg. (Quelle: Picture Alliance; APA Picturedesk)

Liegt die Zukunft von Volkswagen in Asien? Das prophezeit jedenfalls Ernst Piech, ältester Enkel von Käfer-Erfinder Ferdinand Porsche. Der Konzern stehe längst auf dem Einkaufszettel der Chinesen, sagte Piech im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).

"Die haben ihre Milliarden schon zusammen, um den Konzern zu kaufen", berichtete Piech über die angeblichen Pläne chinesischer Investoren. Woher er diese Informationen hat, geht aus dem Vorab-Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" nicht hervor.

Ernst Piech verkaufte bereits vor Jahrzehnten seine Anteile am VW-Konzern. Er betreibt heute ein Oldtimer-Museum ("Ferdinand Porsche Erlebniswelten“) in der Nähe von Salzburg. An eine Zukunft der Branche glaubt er indes nicht. Das Auto sei "am Ende", sagte er gegenüber der "FAS" und sprach sich für mehr Schienenverkehr und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs aus: "Wir brauchen vernünftigere Lösungen für den Verkehr. Fangen wir doch endlich an, grün zu werden!"

Fettes Plus dank chinesischem Markt

Tatsächlich wird China für Volkswagen immer wichtiger: So konnte VW seinen Absatz zuletzt kräftig steigern und dabei von hohen Zuwächsen in China profitieren. Auf dem weltweit größten Pkw-Markt rollten im November 285.000 Fahrzeuge mit dem VW-Logo zu den Kunden, mehr als die Hälfte aller der von der Wolfsburger Hauptmarke dort ausgelieferten Wagen. Das entsprach einem Zuwachs von 15,4 Prozent binnen Jahresfrist, wie VW mitteilte. Ein Grund für das hohe Plus sind Subventionen für kleinere Autos, von denen VW als Marktführer in China besonders stark profitiert.

Weltweit steigerte die Hauptmarke VW den Absatz im November um 7,5 Prozent auf 533.500 Wagen. Dazu trugen neben dem Wachstum in der Volksrepublik auch bessere Geschäfte in den USA und einigen westeuropäischen Märkten bei. In Deutschland sackten die Auslieferungszahlen der Marke VW dagegen um 16 Prozent ab, im Wesentlichen weil die Mitarbeiter ihre Leasing-Wagen jetzt zwölf statt wie bisher sechs beziehungsweise neun Monate lang fahren müssen. Das drückt die Nachfrage.

In den ersten elf Monaten verkaufte VW in China knapp 2,7 Millionen Autos, 12,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Rund um den Globus schlug die Hauptmarke des Wolfsburger Konzerns mit 5,4 Millionen Fahrzeugen 1,6 Prozent mehr los als im Vorjahr. Damit setzte VW die Hälfte seiner Fahrzeuge in China ab.

"Trotz aller Herausforderungen steuern wir auf ein gutes Auslieferungsergebnis zum Jahresende hin", erklärte Konzern-Vertriebschef Fred Kappler. "Der November war ein starker Monat für all unsere Konzernmarken." Am kräftigsten legte zuletzt die VW-Transportersparte mit einem Plus von 27,3 Prozent zu, gefolgt von Porsche mit 11,7 Prozent und Skoda mit 9,6 Prozent. Die Lkw-Töchter Scania und MAN kamen dagegen nicht wirklich vom Fleck.

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