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Irland-Krise: EU genehmigt Milliardenspritze für Irland


EU genehmigt Milliardenspritze für Irland

07.12.2010, 12:27 Uhr | dpa, dpa

Irland-Krise: EU genehmigt Milliardenspritze für Irland. Irland ist bekannt für seine grünen Wiesen - und seit der Finanzkrise für seine Haushaltsprobleme (Foto: imago)

Irland ist bekannt für seine grünen Wiesen - und seit der Finanzkrise für seine Haushaltsprobleme (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die EU-Finanzminister haben die Irland-Hilfen gebilligt. Die krisengeschüttelte Insel kann jetzt auf Garantien von insgesamt 85 Milliarden Euro zugreifen, wie Diplomaten am Rande des Treffens am Dienstag in Brüssel berichteten. Irland ist damit das erste Euro-Land, das unter den riesigen Rettungsschirm der Europäer schlüpft. Der Schirm hat insgesamt einen Umfang von 750 Milliarden Euro. Für Griechenland war ein separates Rettungspaket vereinbart worden.

Irland plant weiteres Sparprogramm

Dublin hat demnach bis 2015 Zeit, sein Defizit unter die Marke von drei Prozent der Wirtschaftsleistung zu bringen. Dazu will die irische Regierung ein weiteres Sparprogramm auf den Kurs bringen. So müssen im Haushalt für das kommende Jahr sechs Milliarden Euro eingespart werden.

Unter anderem werden heftige Kürzungen bei den Sozialleistungen, einschließlich Arbeitslosen- und Kindergeld, erwartet. So sollen die Gehälter im öffentlichen Dienst Irlands gedeckelt werden. Bei den Ministern und Premier Brian Cowen sollen Gehaltskürzungen anstehen, berichteten mehrere Medien und verwiesen dabei auf nicht genannte Quellen. Durch Steuererhöhungen sollten weitere 1,5 Milliarden Euro in die irische Staatskasse fließen.

Bankenkrise brachte Irland an den Abgrund

Irland war durch die Rettung seines Bankensystems in eine finanzielle Schieflage geraten. In diesem Jahr soll das Haushaltsdefizit den Rekordwert von 32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreichen - das größte Defizit im Euroraum. Im kommenden Jahr soll es auf zwölf Prozent gedrückt werden. Seit Oktober 2008 gab es drei Runden von Kürzungen und Steuererhöhungen, durch die laut Regierung bereits 14,5 Milliarden Euro eingespart wurden.


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