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Portugal schließt Finanzhilfen nicht mehr aus


Portugal schließt Finanzhilfen nicht mehr aus

22.03.2011, 10:11 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

. Portugal könnte schon bald unter dem Euro-Rettungsschirm schlüpfen (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Portugal könnte schon bald unter dem Euro-Rettungsschirm schlüpfen (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die europäische Schuldenkrise schwelt weiter: In Portugals Regierung wird erstmals öffentlich die Möglichkeit eines Rückgriffs auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds in Erwägung gezogen. Bislang hatte das Land immer wieder betont, keine Hilfen aus dem Fonds beantragen zu wollen.

Portugal: Heftiger Streit um Sparmaßnahmen

Grund für die aktuelle Zuspitzung der Schuldenkrise ist der Streit zwischen Regierung und Opposition. "Die politische Krise in Portugal bedeutet einen kräftigen Stoß, der das Land in die Arme der ausländische Hilfe treiben kann", sagte der Portugals Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos nach Angaben der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa.

Portugal benötige in der jetzigen Lage einen breiten politischen Konsens. Davon könne jedoch keine Rede sein. Die Minderheitsregierung des sozialistischen Ministerpräsidenten José Sócrates hatte weitere Sparmaßnahmen angekündigt. Die konservative Opposition will das Paket aber nicht mittragen.

Strikter Sparkurs soll Investoren besänftigen

Portugal hatte seit Beginn der Finanzkrise immer wieder erklärt, die Krise aus einer Kraft bewältigen zu können. Das Land hatte zuletzt mit einem strikten Sparkurs versucht, die Verschuldung in den Griff zu bekommen. Doch an den Märkten wird immer mehr bezweifelt, dass das Land angesichts seiner schwachen Wirtschaft aus alleiniger Kraft dem Schuldensumpf entkommen kann.

So senkte erst vor kurzem die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit des Landes gleich um zwei Stufen. Dementsprechend muss Portugal Investoren für seine Anleihen immer höhere Zinsen bieten, die über kurz oder lang kaum zu bezahlen sind. Schon länger gilt das Land daher als Kandidat für Finanzhilfen aus dem Euro-Rettungsfonds. Bislang hatten Griechenland und Irland Rettungshilfen erhalten.

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