Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Griechenland-Krise: Jetzt spricht Christian Wulff


Schuldenkrise  

Griechenland-Krise: Jetzt spricht Wulff

30.06.2011, 14:06 Uhr | dapd, mash, dapd, mash

Bundespräsident Christian Wulff ist seit einem Jahr im Amt. Nun nimmt er Stellung zur Griechenland-Krise: Das Staatsoberhaupt fordert ein dauerhaftes gesamteuropäisches Konzept zur Bekämpfung der Schuldenkrise. Voraussetzung hierfür sei, dass Griechenland eine entschlossene Stabilitätspolitik verfolge, sagte das Staatsoberhaupt im Gespräch mit "bild.de". Nur durch ein dauerhaftes gesamteuropäisches Konzept könne die Schuldenkrise bekämpft werden. In der ARD-Sendung "Farbe bekennen" rief der Bundespräsident zudem die Banken auf, ihren Beitrag zur Lösung der Krise zu leisten.

Wulff fordert langfristiges europäisches Konzept

In der ARD-Sendung begrüßte Wulff die Zustimmung des Athener Parlaments zu dem Sparpaket. Dennoch äußerte er auch Kritik an der Vorgehensweise aller Beteiligten: In der Euro-Schuldenkrise werde zu viel auf kurzfristige Problemlösungen gesetzt und dabei zu wenig weitsichtig an dem Gesamtkonzept gearbeitet.

Auch die Banken sollen zu einer langfristigen Lösung ihr Scherflein beitragen, so Wulff. Es könne nicht akzeptiert werden, dass die Institute immer noch an Griechenland verdienten in der Hoffnung, dass der Staat sie nicht fallen lasse. "Auch diejenigen, die im Finanzmarkt profitieren, müssen ihren Beitrag bringen", forderte Wulff bei "Farbe bekennen".

Bundespräsident: Europa-Gedanke in Gefahr

Er riet aber auch den Europäischen Institutionen zu mehr Selbstkritik. "Die schlichte Wiederholung der Aussage, wie gut Europa mit offenen Grenzen und einer gemeinsamen Währung sei, genügt nicht mehr," sagte er "bild.de". Viele Bürger hätten das Gefühl, dass es nicht gerecht zugehe. "Das ist ganz gefährlich für den Europa-Gedanken."

Der Bundespräsident weiter: "Die zentrale Gefahr sehe ich darin, dass immer mehr Menschen Angst vor einem sozialen Abstieg und vor schwindendem Wohlstand haben und die Antwort darauf in nationalen Nischen suchen." Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa sinke dann die Bereitschaft zu Solidarität und zur Kooperation, sagte er in der ARD-Sendung.

Sanktionen für Euro-Sünder

Auch zur Einführung des Euro äußerte Wulff im Gespräch mit "bild.de" Kritik: "Es gab Versäumnisse bei der Einführung, und in Zukunft muss falsches Verhalten klar und rasch sanktioniert werden." Dass dies in der Vergangenheit nicht geschehen sei, habe vor einigen Jahren leider auch Deutschland mitverschuldet, als es die Stabilitätskriterien verletzt habe.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Bereit für den Sommer? Finde luftig, leichte Kleider
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe