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Griechenland-Pleite vorerst abgewendet

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Griechenland-Krise  

Griechenland vorerst gerettet - weitere Milliarden werden fließen

04.07.2011, 12:16 Uhr | dapd, dpa, t-online.de - mmr, dapd, dpa, t-online.de

Griechenland-Pleite vorerst abgewendet. Griechenland erhält weitere Milliarden-Hilfen  (Foto: AP)

Griechenland erhält weitere Milliarden-Hilfen (Foto: AP)

Aufatmen in Euroland. Griechenland entgeht dank einer weiteren Milliardenzahlung seiner Euro-Partner dem Bankrott. Die Finanzminister der Währungsunion gaben am Samstagabend eine zwölf Milliarden Euro umfassende Tranche des Rettungspakets frei. Die Auszahlung hatten sie von den drastischen Sparbeschlüssen abhängig gemacht, die in der zurückliegenden Woche das Parlament in Athen passierten. Gelöst ist die griechischen Staatsschuldenkrise damit aber noch lange nicht. Eine Einigung über ein zweites Hilfspaket steht noch aus.

Eine Staatspleite des krisengeschüttelten Euro-Landes ist vom Tisch - bis Herbst zumindest. Mit dem Beschluss der Euro-Chefs wird Athen, den Märkten und den Euro-Rettern eine kleine Atempause verschafft. Mehr aber auch nicht.

Weiteres Rettungspaket notwendig

Sowohl Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) als auch sein griechischer Kollege Evangelos Venizelos forderten, die beschlossenen Kürzungen und Privatisierungen schnell umzusetzen. Beide Politiker erklärten, ein zweites Rettungspaket solle noch vor Auszahlung der nächsten Tranche im September beschlossen werden. "Die Arbeiten an einem notwendigen neuen Programm für Griechenland gehen mit Hochdruck weiter", sagte Schäuble. Die Bedingungen und das Ausmaß einer Beteiligung des Privatsektors sind aber noch offen, wie aus einer Mitteilung der Euro-Finanzminister hervorgeht.

Mit der nun freigegebenen fünften Tranche sind etwa 65 Milliarden Euro aus dem im Mai 2010 geschnürten 110-Milliarden-Rettungspaket abgeflossen. Dass diese gigantische Summe längst nicht mehr reicht, war spätestens nach dem ernüchternden Zwischenzeugnis von IWF, Europäischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission klar. Der Internationale Währungsfonds wird kommende Woche seinen Anteil an den Krediten aller Voraussicht nach ebenfalls freigeben. Das zweite Hilfspaket soll bis zu 120 Milliarden Euro umfassen.

Banken beteiligen sich

Bis Mitte September könnte dieses zweite Rettungspaket geschnürt werden. Das wollen die Kassenhüter am 11. Juli bei ihrem regulären Euro-Treffen erörtern. Wichtige Maßgabe der Europartner und der Koalitionsparteien in Berlin ist, dass sich daran auch private Geldgeber beteiligen müssen. Freiwillig, aber auch substanziell. Auch die Ratingagenturen sollen dann mitspielen.

Die angestrebte europäische Lösung für die Gläubigerbeteiligung zieht sich jedoch hin, die Verhandlungen sind schwierig. Die mühsam ausgehandelte und an Bedingungen geknüpfte Zusage privater deutscher Banken und Versicherer, sich mit zwei Milliarden Euro zu beteiligen, dürfte Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) nicht wirklich froh machen.

Schäuble trifft Vorsorge für Staatsbankrott Griechenlands

Unterdessen berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", dass sich die Bundesregierung trotz aller Hilfsbemühungen gegen einen möglichen Staatsbankrott Griechenlands wappnet. "Natürlich bereiten wir uns als verantwortungsvolle Regierung für den unwahrscheinlichen Fall vor, dass es entgegen allen Erwartungen doch zu einem Ausfall griechischer Zahlungen kommt", sagte Schäuble. "Dann werden wir dafür sorgen, dass es zu keiner unkontrollierten Entwicklung kommt."

Werde Griechenland zahlungsunfähig, könne es zu "respektgebietenden Auswirkungen" auf Banken, die Realwirtschaft und möglicherweise das Finanzsystem als Ganzes kommen, sagte der Bundesfinanzminister demnach.

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