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Börsencrash: Zehn überraschende Wahrheiten über die Finanzkrise

Zehn überraschende Wahrheiten über die Finanzkrise

11.08.2011, 09:04 Uhr | Spiegel Online, Spiegel Online

Börsencrash: Zehn überraschende Wahrheiten über die Finanzkrise. Experten halten die momentane Panik an den Börsen für übertrieben (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Experten halten die momentane Panik an den Börsen für übertrieben (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Kommt der Kurssturz an den Börsen unerwartet? Kauft niemand mehr Staatsanleihen der USA? Stehen die Industriestaaten vor dem Aus? Untergangsstimmung ist gerade in. Dabei spricht vieles für Optimismus. Zehn Gründe, warum die Lage besser ist als die Laune.

Unsicherheit bei Anlegern ist groß

Das Schlimmste scheint überstanden: Nach einer Woche voller Verluste startete der deutsche Leitindex DAX am Mittwoch mit einem Plus in den Handel. In den USA hatte am Dienstag bereits der Dow Jones fast vier Prozent gewonnen. Doch die Unsicherheit bei den Anlegern ist nach wie vor groß. So notierte der DAX noch am Dienstag zeitweise bei bis zu sieben Prozent im Minus. Es bleibt der Eindruck, dass die Börsen verrückt spielen. Als Gründe für den Absturz werden immer wieder genannt:

- die Schuldenprobleme der USA und der Euro-Länder
- ein drohendes Schwächeln der Konjunktur und
- die unklaren Signale westlicher Politiker

Panik an den Börsen ist übertrieben

Doch rechtfertigt dies wirklich einen derartigen Einbruch? Viele Experten sprechen von einer massiven Übertreibung. "Den USA ging es in den achtziger Jahren unter Ronald Reagan nicht besser", sagt etwa Uwe Lang. Er ist Vermögensverwalter und beobachtet die Finanzmärkte seit mehr als 40 Jahren. Die Warnungen angesichts der Lage der größten Volkswirtschaft der Welt hält er für übertrieben: "Man muss die Schulden eines Landes immer in Bezug zur Wirtschaftsleistung setzen. Und da standen die Amerikaner schon mal schlechter da."

Bedeutung der Schwellenländer wird überschätzt

Christof Römer vom Institut der deutschen Wirtschaft warnt davor, das Börsenbeben mit einer fundamentalen Schwäche der Industriestaaten zu begründen. Zwar gebe es einen zunehmenden Bedeutungszuwachs der Schwellenländer China, Indien und Brasilien. Seinen Berechnungen zufolge werde es beispielsweise aber noch mindestens 20 Jahre dauern, bis Chinas Bevölkerung pro Kopf eine genauso hohe Wirtschaftsleistung erreicht wie sie US-Amerikaner erbringen. "Realistisch gesehen dürfte es eher noch später werden", sagt Römer.

Es spricht also vieles dafür, dass die Panik an den Börsen übertrieben ist. Zehn Gründe für Optimismus und gegen die Untergangsstimmung.

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