Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Oettinger: Italienische Staatspleite würde Eurozone sprengen


Oettinger: Italienische Staatspleite würde Eurozone sprengen

15.08.2011, 15:32 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, t-online.de, dpa-AFX

Oettinger: Italienische Staatspleite würde Eurozone sprengen. EU-Kommissar Günther Oettinger sorgt sich um den Bestand der Eurozone. (Foto: dpa)

EU-Kommissar Günther Oettinger sorgt sich um den Bestand der Eurozone. (Foto: dpa)

Einen Zahlungsausfall Italiens würde die Europäische Währungsunion nach Ansicht von EU-Energiekommissar Günther Oettinger wohl nicht verkraften. Eine italienische Staatspleite würde die Eurozone "wahrscheinlich" sprengen, weil Italien dann als Geberland des Europäischen Rettungsfonds EFSF ausfallen würde, sagte Oettinger dem "Handelsblatt".

Rettungsfonds reicht aus

Der EU-Kommissar sprach sich dennoch strikt dagegen aus, das Volumen des EFSF über die geplanten 440 Milliarden Euro hinaus weiter zu erhöhen. "Der Fonds reicht für Portugal, Griechenland und Irland problemlos aus und hat darüber hinaus noch reichlich Kapazitäten", sagte Oettinger. Allerdings könne man prüfen, ob der EFSF sich bei der Europäischen Zentralbank (EZB) die nötigen finanziellen Mittel für seine Interventionen an den Finanzmärkten besorgen könne.

EFSF-Refinanzierung über die EZB?

Geplant ist, das der EFSF ab Oktober Anleihen von finanziell angeschlagenen Euro-Staaten kauft, um die Kurse zu stützen. Eventuell könne sich der EFSF dafür wie eine Geschäftsbank bei der EZB refinanzieren, meinte Oettinger. "Der Vorschlag ist nicht abwegig. Ich habe zwar noch nicht alle Expertenmeinungen dazu gehört. Man sollte aber darüber nachdenken."

Drastischer Sparkurs gegen Rekordverschuldung

Italiens Regierung hat gerade erst einen drastischen Sparkurs eingeschlagen: Mit einem zweiten, über 45 Milliarden Euro schweren Spar- und Wachstumspaket für die Zeit bis 2013 belaufen sich die geplanten Kürzungen auf mehr als 90 Milliarden Euro. Die Verschuldung des Landes war im Juni auf die Rekordhöhe von 1,9 Billionen Euro gestiegen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Wirtschaft
Wird Schweizer Franken an Euro gekoppelt?

Schweizerische Nationalbank prüft Möglichkeiten. zum Video


Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
Anzeige
Jetzt bei der Telekom: Surfen mit bis zu 50 MBit/s!
z. B. mit MagentaZuhause M
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal