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Milliardenhilfen: Finnen bekommen Pfand von Griechenland


Milliardenhilfen: Finnen bekommen Pfand von Griechenland

17.08.2011, 10:50 Uhr | AFP, AFP

Milliardenhilfen: Finnen bekommen Pfand von Griechenland. Milliardenhilfen: Griechenland beugt sich dem Druck Finnlands (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Milliardenhilfen: Griechenland beugt sich dem Druck Finnlands (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Ohne Pfand kein Geld für Athen. Das finnische Finanzministerium teilte mit, beide Regierungen hätten sich darauf geeinigt, dass Athen in Finnland eine Summe hinterlege, die zusammen mit den damit erzielten Zinsen langfristig den Griechenland geliehenen Mittel entspreche. Somit könnte die Einigung der beiden Länder Vorbild für zukünftige Hilfen werden.

Nach Angaben des Finanzministeriums steht die genaue Summe des Pfands noch nicht fest, da bisher auch nicht klar ist, wie groß der Anteil Finnlands an dem zweiten Rettungspaket für Griechenland sein wird, auf das sich die Euro-Staaten am 21. Juli geeinigt hatten. Die Einwilligung zur Hinterlegung des Pfands war die Bedingung für die Teilnahme Finnlands an dem Paket in Höhe von insgesamt 159 Milliarden Euro, mit denen eine Staatspleite abgewendet werden soll.

Keine realen Garantien wie Immobilien

Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos erklärte, das getroffene Abkommen solle es "der Regierung und dem Parlament Finnlands erlauben, sich an den neuen Hilfen der Eurozone für Griechenland zu beteiligen". Die Beteiligung Finnlands ist wichtig, weil es eines von nur sechs Euro-Ländern ist, die über die Bonitätsnote AAA verfügen. Das Pfand schließe keine realen Garantien wie Immobilien ein, erklärte Venizelos. Dies hatte Finnland zu Beginn gefordert.

Finnland wird Pfand einbehalten, wenn Athen nicht zahlt

Das finnische Finanzministerium erklärte, sobald Griechenland seinen Verpflichtungen gegenüber dem Rettungsfonds EFSF nachgekommen sei, werde es sein Pfand zuzüglich der bis dahin angefallenen Zinsen zurückerhalten. Sollte Athen dagegen den Kredit nicht zurückzahlen können, werde Finnland das Pfand einbehalten.

Griechen-Notprogramm

Griechenland braucht von 2012 bis 2014 zusätzlich zum ersten 110-Milliarden-Euro-Rettungsprogramm aus dem vergangenen Jahr weitere 109 Milliarden Euro für fällige Anleihen und neue Schulden. Zudem werden die Laufzeiten bestehender Kredite von 7,5 auf 15 Jahre verlängert und die Zinsen für die Kredite gesenkt - auf künftig rund 3,5 Prozent.

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