Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Transaktionssteuer: Ackermann warnt Frankfurt und Paris


Transaktionssteuer: Ackermann warnt Frankfurt und Paris

19.08.2011, 10:45 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, t-online.de, dpa-AFX

Zu den Euro-Rettungsplänen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy hat sich jetzt auch Josef Ackermann zu Wort gemeldet. Der Deutsche-Bank-Chef warnt vor der Einführung einer Finanztransaktionssteuer in der Eurozone. Ansonsten sei das deutsch-französische Krisenmanagement jedoch "ein Schritt in die richtige Richtung".

Belastung für Handelsplätze Frankfurt und Paris

In Hinblick auf eine künftige Finanztransaktionssteuer sagte Ackermann im Gespräch mit dem US-Fernsehsender CNBC: "Das Wiederaufleben der Idee ist problematisch, ich dachte eigentlich, sie sei für immer tot". Für Banken werde es schwieriger, in der Eurozone profitabel zu sein. "Den Preis dafür werden Frankfurt und Paris zahlen", erläuterte der Manager. Viele Aktivitäten dürften an andere Handelsplätze etwa in die USA, Großbritannien oder die Schwellenländer abwandern.

Lob für den Euro-Rettungsplan

Insgesamt sei er aber mit den deutsch-französischen Vorschlägen zur Stabilisierung der Eurozone zufrieden, sagte Ackermann. Er lobte die geplante Wirtschaftsregierung und die Schuldenbremse, auf die sich Angela Merkel und Nicolas Sarkozy in Paris verständigt hatten. "Das zeigt das Bekenntnis der europäischen Spitzen, den Euro und die EU zu verteidigen."

Gemeinsame europäische Anleihen sind keine Option

Ackermann sprach sich gegen einen möglichen Rettungsfonds oder gemeinsame europäische Anleihen aus, die von den Finanzmärkten gefordert werden. "Gemeinsame Schulden können nur funktionieren, wenn es eine Form einer politischen Einheit gibt."

Im Zentrum des von Merkel und Sarkozy vereinbarten Krisenplans stehen neben einer Finanztransaktionssteuer, die den Handel fast aller Finanzprodukte belasten soll, eine Wirtschaftsregierung sowie eine verbindliche Schuldenbremse in allen 17 Euroländern. Die Einführung gemeinsamer Eurobonds lehnten die Staatenlenker jedoch ab.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachrichten
Lob für Vorschläge von Merkel und Sarkozy

EU-Kommissionspräsident Barroso begrüßt neuen Plan. zum Video

AnzeigeREIFENKONFIGURATOR

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal