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Europas Schuldenkrise: Rating-Gigant S&P stuft Italien herab


Schuldenkrise  

Rating-Agentur S&P stuft Italien herab

20.09.2011, 15:28 Uhr | dpa-AFX, sky, dpa-AFX

Nächste Runde in der europäischen Schuldenkrise - und ein neuer Tiefschlag für Italien: Die Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit des Landes von "A+" auf "A" herabgestuft. Und es könnte weiter runter gehen: Der Ausblick sei "negativ", teilte S&P in London mit. "Die Herabstufung spiegelt unsere Meinung nach die schlechter werdenden Wachstumsaussichten für Italiens Wirtschaft wider", begründete S&P den Schritt. Die zuletzt verabschiedeten Reformen reichten nicht aus, um gegenzusteuern. Der Regierung bescheinigte S&P eine mangelnde Handlungsfähigkeit. Der Euro gab nach, die Börsianer zeigten sich skeptisch.

Risiko-Renditen für Italien steigen

Wegen der Herabstufung drohen Italien nun höhere Zinsen bei der Aufnahme neuer Kredite. Denn je schlechter die Kreditwürdigkeit, desto größer erscheint das Risiko, dass der Gläubiger, der dem italienischen Staat Kredit gibt, sein Geld nicht wiedersieht. Dieses Risiko lässt sich der Geldgeber durch höhere Zinsen bezahlen.

Anders ausgedrückt: Da Investoren einen Ausfall der Staatsanleihe oder der Zinszahlung befürchten, verkaufen sie die Anleihe, deren Kurs sinkt deswegen. Da dieser Bond über einen festen Kupon verfügt, steigt die Rendite - und dies spiegelt das gestiegene Risiko wider.

Auch Moody's zweifelt an Rom

Erst am Freitag hatte auch die Rating-Agentur Moody's damit gedroht, Italien trotz der zuletzt verabschiedeten Sparpakete herabzustufen. Moody's bewertet Italien in seinem eigenen Rating-System mit "Aa2" - und damit merklich besser als S&P. Hier fällt voraussichtlich im nächsten Monat die Entscheidung.

Italien hat nach Griechenland den zweithöchsten Schuldenstand in der Eurozone. Um dem entgegenzuwirken, hatte das Land zuletzt zwei Sparpakete im Volumen von mehr als 100 Milliarden Euro verabschiedet.

Euro und Börse reagieren erschreckt

An den Märkten sorgte die Herabstufung für Verluste beim Euro: Er fiel in einer ersten Reaktion von rund 1,3720 Dollar auf 1,3615 Dollar. Zuletzt konnte sich die europäische Gemeinschaftswährung aber wieder erholen. An den asiatischen Aktienmärkten kam es ebenfalls zu Verlusten. Die Frankfurter Börse präsentierte sich anfangs schwach. Dann jedoch zogen die Kurse an, weil die Broker auf eine Lösung der Hellas-Krise hofften.

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