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Arme Länder fürchten Übergreifen der Krisen in Industrienationen

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Arme Länder fürchten Übergreifen der Krisen in Industrienationen

26.09.2011, 13:57 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Arme Länder fürchten Übergreifen der Krisen in Industrienationen  . IWF-Chefin Lagarde und Weltbank-Präsident Zoellick beim G24-Treffen (Quelle: dpa)

IWF-Chefin Lagarde und Weltbank-Präsident Zoellick beim G24-Treffen (Quelle: dpa)

Arme Staaten und Schwellenländer fürchten ein Übergreifen der Krisen in den Industrienationen und fordern deshalb vor allem von der Eurozone entschiedenere Schritte im Kampf gegen das Debakel. In der Vergangenheit hätten sie wichtige Beiträge zur weltweiten Wirtschaftserholung geleistet, erklärten die in der Gruppe der G24 zusammengeschlossenen Länder nach einer Konferenz in Washington. Die Gruppe zeigte sich aber "besorgt über die Risiken eines ausgedehnten Abschwungs als Folge eines widrigen globalen Umfeldes".

Die Staatengruppe rief zu "eiligen, gemeinsamen und abgestimmten Maßnahmen" auf, um der "Vertrauenskrise in den Industrienationen" sowie ihren Auswirkungen auf arme und aufstrebende Staaten zu begegnen. Die G24 forderten überdies die internationale Gemeinschaft auf, ihre Entwicklungsfinanzierung aufzustocken.

Entwicklungsländer sind bereit, Unterstützung zu leisten

Zuvor hatten schon die aufstrebenden Staaten der sogenannten BRICS-Gruppe Europa zu entschiedenen Maßnahmen gegen die Krise aufgefordert. Zugleich boten sie Hilfe über internationale Institutionen an. Die Eurozone müsse "schnell und wagemutig" handeln, sagte der brasilianische Finanzminister Guido Mantega. Sonst drohe die Gefahr eine "großen Krise".

Die aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika bestehende Gruppe (BRICS) sei "nötigenfalls bereit zu erwägen, Unterstützung über den IWF oder andere internationale Finanzinstitutionen zu leisten, um den gegenwärtigen Herausforderungen für die globale Finanzstabilität zu begegnen", hieß es in einer Mitteilung nach einem Treffen in der US-Hauptstadt. Zu anderen denkbaren Hilfen wie etwa Käufen von Anleihen der Problemländer äußerte sie sich nicht.

Vertretung der Entwicklungsländer gegenüber IWF und Weltbank

In der Gruppe der G24 fanden sich 1971 Schwellen- und Entwicklungsländer aus Asien, Afrika und Lateinamerika zusammen, um gemeinsam finanzpolitische Positionen - unter anderem gegenüber Weltwährungsfonds und Weltbank - zu vertreten. Das Treffen in Washington fand am Rande der Jahrestagung von IWF und Weltbank statt.

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