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Euro-Rettungsschirm: Deutschlands Top-Rating in Gefahr?

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Ausweitung des Rettungsfonds gefährdet Deutschlands Bonität

29.09.2011, 09:49 Uhr | dapd, dpa-AFX, dpa-AFX, dapd

Euro-Rettungsschirm: Deutschlands Top-Rating in Gefahr?. Euro-Rettungsschirm: Rating-Agentur sieht Deutschlands Top-Bonität in Gefahr (Quelle: imago)

Euro-Rettungsschirm: Rating-Agentur sieht Deutschlands Top-Bonität in Gefahr (Quelle: imago)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eindringlich für eine Erweiterung des Euro-Rettungsschirms geworben. Bei einer Stärkung des Euro-Rettungsschirms EFSF könnte Deutschland allerdings seine Top-Bonitätsnote verlieren. Die Rating-Agentur Standard & Poor's halte Auswirkungen auf führende Länder der Euro-Zone wie Frankreich und Deutschland möglich, berichtete "Die Welt". Beide Länder haben im Moment die Bestnote "AAA".

Die Warnung sei am Wochenende auf der Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington ausgesprochen worden, schrieb die Zeitung weiter. Dort seien hinter verschlossenen Türen neue Modelle zu einer Stärkung des EFSF diskutiert worden, darunter eine Ausweitung des Rettungsschirms auf über eine Billion Euro.

Kanzlerin sagt Hilfe für Griechenland zu

Merkel betonte: "Wir werden alle erwünschte Hilfe von deutscher Seite leisten, dass Griechenland wieder Vertrauen gewinnt." Forderungen nach weiteren Konjunkturprogrammen gegen die Schuldenkrise und den Abschwung erteilte sie eine Absage. "Die Idee, dass Wachstum immer nur durch mehr Schulden stattfinden kann, ist eine falsche Idee."

Der Weg aus der Schuldenunion müsse verlassen und gemeinsam eine Stabilitätsunion gebildet werden. Zur Abstimmung des Bundestages über die Stärkung des Euro-Rettungsfonds EFSF an diesem Donnerstag sagte sie, eine Zustimmung sei von "aller, allergrößten Bedeutung". Der Euro sei die gemeinsame Zukunft und wichtig für die Exportnation Deutschland.

Hausaufgaben müssen immer gemacht werden

Die Kanzlerin warnte aber vor einer Vergemeinschaftung der Schulden in der Euro-Zone. "Dies würde nur dazu führen, dass Hausaufgaben nicht mehr gemacht werden." Dies wäre der falsche Weg, der bei "AAA" beginne und bei "CC" ende, sagte sie mit Blick auf eine drohende Herabstufung der Kreditwürdigkeit. Zur Debatte über den Abbau globaler Ungleichgewichte sagte sie, Exportüberschüsse dürften niemals bestraft werden: "Darauf wird die Bundesregierung achten."

Griechenland verspricht Anstrengung

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat unterdessen vor der Entscheidung über neue Milliardenhilfen Zweifel am Sparkurs Athens zurückgewiesen. Griechenland stehe zu seinen Zusagen, um die nächste Kreditrate von Europäern und IWF zu bekommen.

"Ich kann garantieren: Griechenland wird alle Verpflichtungen erfüllen", sagte Papandreou beim "Tag der Industrie" in Berlin. Er dankte den Euro-Partnern für die Solidarität. "Das gibt uns die Zeit für Veränderungen."

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