Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Griechenland-Krise: Vize-Premier Theodoros Pangalos kann neue Steuer nicht bezahlen


Vize-Premier kann neue Steuer nicht bezahlen

29.09.2011, 18:17 Uhr | dapd, cd, dapd

Griechenland-Krise: Vize-Premier Theodoros Pangalos kann neue Steuer nicht bezahlen. Theodoros Pangalos (Quelle: Reuters)

Theodoros Pangalos (Quelle: Reuters)

Erst beschloss er sie mit, jetzt kann er sie nicht bezahlen: Griechenlands Vize-Premierminister Theodoros Pangalos kann die neu beschlossene Grundsteuer ohne den Verkauf von Eigentum nicht bezahlen. Währenddessen kehrt die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) nach Athen zurück, um die Sparbemühungen Griechenlands erneut zu untersuchen.

Vize-Premier muss Grundstücke verkaufen

Theodoros Pangalos, Stellvertreter des griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreous, erklärte, er könne die neu beschlossene Grundsteuer nicht ohne den Verkauf von Eigentum bezahlen. Zudem sei die Fähigkeit der Bevölkerung "erschöpft", weitere Steuern zur Abdeckung von Haushaltslöchern zu zahlen, sagte er dem Privatsender Mega Television. "Ich werde gezwungen sein, einige dieser Grundstücke zu verkaufen. Es gibt nichts, was ich sonst tun könnte", sagte der Politiker, der acht Grundstücke sowie Agrarflächen im Großraum Athen und anderen Teilen des Landes besitzen soll.

Grundsteuer erst vor kurzem beschlossen

Die griechischen Abgeordneten hatten erst vor kurzem mit knapper Mehrheit für die Einführung der umstrittenen Grundsteuer gestimmt. Eine Zustimmung der Volksvertreter war wichtig, um die Vorgaben der internationalen Kreditgeber für die Freigabe einer weiteren Tranche der Rettungskredite zu erfüllen.

Troika kehrt nach Athen zurück

Derweil hat die sogenannte Troika die Prüfung der Bücher in Athen wieder aufgenommen. Die Experten von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) hatten Anfang September ihre Mission unterbrochen, weil die griechische Regierung mit der Umsetzung ihres Konsolidierungsprogramms in Verzug geraten war. Sie sind dafür zuständig, um die griechischen Sparbemühungen zu prüfen und Empfehlungen an die Kreditgeber auszusprechen.

Es werde außerdem im Oktober eine Sondersitzung der Euro-Finanzminister geben. Sie müssen auf Grundlage des Troika-Zeugnisses für Athen die sechste Kredit-Tranche in Höhe von acht Milliarden Euro freigeben. Sie sollen die griechischen Sparbemühungen prüfen und Empfehlungen an die Kreditgeber aussprechen.

Papandreou wirbt in Berlin um Unterstützung

Der Ministerpräsident des Landes, Giorgos Papandreou, warb stattdessen in Berlin um Unterstützung. Dabei sicherte er zu, dass sein Land alles mögliche tun werde, um die internationalen Vorgaben zu erfüllen, um eine erneute Finanzspritze zu bekommen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal