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Commerzbank-Chef plädiert für Staatsbankrott Griechenlands


Commerzbank-Chef plädiert für Griechenpleite

21.10.2011, 15:01 Uhr | dpa, dpa

Commerzbank-Chef plädiert für Staatsbankrott  Griechenlands. Commerzbank-Chef Martin Blessing

Commerzbank-Chef Martin Blessing

Commerzbank-Chef Martin Blessing hat sich als erster deutscher Top-Banker für einen offiziell erklärten Staatsbankrott Griechenlands ausgesprochen und auch die Auszahlung der nächsten Hilfs-Tranche für Hellas offen in Frage gestellt.

"Griechenland braucht einen Schuldenschnitt. Es reicht nicht, nur Abschreibungen in den Bankbilanzen vorzunehmen", erläuterte Blessing in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung. "Ohne echte Restrukturierung der griechischen Staatsschulden und Wiederaufbau-Programm ist Griechenland nicht geholfen und wird sich der Markt nicht beruhigen."

Hellas in der Verantwortung

Griechenland müsse selbst seine Zahlungsunfähigkeit erklären. Wenn die EU-Troika dafür sorge, dass "die nächste Tranche nicht mehr ausgezahlt" würde, werde ein solcher Schritt möglich. "Der freiwillige Verzicht ohne Bankrotterklärung ist Gift für die Glaubwürdigkeit von Staatsanleihen auch anderer Länder. Es muss klar werden, dass Staaten nur zwei Möglichkeiten haben: Entweder sie bedienen ihre Schulden wie vereinbart oder sie erklären sich für insolvent mit allen harten Konsequenzen", betonte Blessing.

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