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Bund der Steuerzahler: Euro-Rettung für Deutsche viel teurer als gedacht

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Euro-Rettung für Deutsche viel teurer als gedacht

09.10.2012, 13:41 Uhr | dapd, t-online.de, dpa-AFX

Bund der Steuerzahler: Euro-Rettung für Deutsche viel teurer als gedacht. Damit der Euro überlebt, muss Deutschland immer tiefer in die Tasche greifen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Damit der Euro überlebt, muss Deutschland immer tiefer in die Tasche greifen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Deutschland haftet bei der Euro-Rettung mit erheblich mehr Geld als bisher angenommen. Das hat jetzt der Bund der Steuerzahler (BdSt) errechnet. Die Experten warnen vor weiteren Zusagen und sehen auch einen Austritt der Griechen aus der Gemeinschaftswährung als Option, um "endlich mal ein Ende" der Zahlungen zu erreichen.

ESM-Haftungsobergrenze deutlich überschritten

Der BdSt forderte die Politik eindringlich auf, in der Schuldenkrise die Karten endlich offen auf den Tisch zu legen. "Die Deutschen sind dabei mit fast 500 Milliarden Euro", sagte BdSt-Präsident Reiner Holznagel am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Das sei weit über der Haftungsobergrenze des Eurorettungsschirms ESM mit 190 Milliarden Euro und mache die Dramatik deutlich.

Denn hinzugerechnet werden müssten die Beteiligungen der Bundesrepublik an der Europäischen Zentralbank (EZB) und am Internationalen Währungsfonds IWF. "Wir müssten quasi ein ganzes Jahr lang arbeiten, um die Verbindlichkeiten bedienen zu können, wenn der Euroraum auseinanderbricht."

Risiko für Steuerzahler minimieren

"Wir plädieren dafür, dass alle Summen auf den Tisch kommen", sagte Holznagel. Noch seien die Spareinlagen der Bundesbürger sicher. Es sei aber offen, ob es auch so bleibt. Deshalb sei es wichtig, die Risiken für den Steuerzahler herunterzuschrauben.

Warnung vor weiteren Zahlungen

"Wir befinden uns in einer Endlosschlange, immer neue Summen werden aufgerufen. [...] Und da müssen wir endlich mal Schluss machen", sagte Holznagel. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) müsse bei ihrer Reise nach Griechenland auf die Zusagen des Landes pochen. "Wir dürfen nur nicht eins machen, immer weitere Zusagen machen, ohne dass die Verpflichtungen auch eingehalten werden."

Unter Umständen gehöre auch ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone dazu. Natürlich wäre der Verlust groß, räumte der Verbandschef ein. Doch würde das die Zahlungen stoppen, von denen keiner wisse, wo hoch sie letztlich ausfallen.

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