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Deutsche haften mit 142 Milliarden für Euro-Krisenstaaten


Deutsche haften mit 142 Milliarden für Euro-Krisenstaaten

10.11.2012, 14:58 Uhr | dpa

Deutsche haften mit 142 Milliarden für Euro-Krisenstaaten. Der Euro-Rettungsfonds EFSF: jedes Land haftet für seinen Anteil (Quelle: imago)

Noch bekommen die Beamten der EU über 4000 Euro Rente (Quelle: imago)

Der Rettungsfonds EFSF für Krisenländer der Eurozone bringt für die Steuerzahler Risiken in Milliardenhöhe. Deutschland haftet nämlich inzwischen mit gut 142 Milliarden Euro für Kredite. Das geht aus einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, und über die zuvor die "Süddeutschen Zeitung" berichtete. Berücksichtigt man nur Garantien für ausgezahlte Hilfen, beträgt die deutsche Haftung 55,4 Milliarden Euro.

Mit dem jetzigen Garantieanteil von 141,9 Milliarden Euro für bisher zugesagte Mittel und bestehende Programme nähert sich Deutschland der dem Bundestag garantierten Haftungsobergrenze für Hilfen des auslaufenden EFSF-Fonds von maximal 211 Milliarden Euro.

Deutsche Haftung für ESM bei 190 Milliarden Euro

Demgegenüber haftet der Bund beziehungsweise Steuerzahler beim dauerhaften Fonds ESM mit maximal 190 Milliarden Euro. Diese Obergrenze für die deutsche Haftung musste nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts völkerrechtlich sichergestellt werden.

Bis Ende September wurden vom befristeten Hilfsfonds EFSF für Irland, Portugal, Griechenland und Spanien zusammen Kredite von 288,3 Milliarden Euro zugesagt. Davon entfallen 144,6 Milliarden allein auf Athen und 100 Milliarden Euro auf Spanien. Einschließlich eines Liquiditätspuffers sind es 303 Milliarden. Damit wäre der EFSF mit einer Kreditkapazität von maximal 440 Milliarden Euro zu zwei Dritteln ausgeschöpft.

Kredite bis zu 500 Milliarden Euro

Jedes Land haftet für seinen EFSF-Anteil. Ausgezahlt wurden von den zugesagten EFSF-Mitteln bisher 103 Milliarden Euro.

Der Anfang Oktober gestartete ESM soll Kredite von bis zu 500 Milliarden Euro an klamme Euro-Länder vergeben können. Dazu wird er mit Bareinlagen und Garantien von 700 Milliarden ausgestattet. Zum Schutzwall um die Euro-Zone kommen die EFSF-Restmittel hinzu.

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