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Mario Draghi: EZB-Chef sieht "sehr langsame Erholung" der Eurozone


EZB-Chef sieht "sehr langsame Erholung" der Eurozone

03.06.2013, 10:38 Uhr | AFP, rtr

Mario Draghi: EZB-Chef sieht "sehr langsame Erholung" der Eurozone.  EZB-Chef Mario Draghi  (Quelle: dpa)

EZB-Chef Mario Draghi (Quelle: dpa)

Laut EZB-Chef Mario Draghi kommt die Eurozone in der Schuldenkrise gut voran. "Die wirtschaftliche Situation im Euro-Raum ist weiterhin schwierig, aber es gibt ein paar Anzeichen für eine mögliche Stabilisierung", sagte Draghi auf einer Konferenz in Shanghai. Die Europäische Zentralbank (EZB) gehe daher weiterhin von dem Szenario aus, dass gegen Ende des Jahres eine "sehr langsame Erholung" einsetzen werde.

Nach der historischen Zinssenkung vom Mai wird die EZB im Juni voraussichtlich eine Pause einlegen. Die große Mehrheit der von Reuters befragten Experten rechnet trotz der hartnäckigen Rezession in der Euro-Zone nicht damit, dass die Notenbanker am Donnerstag den Leitzins unter das bereits rekordniedrige Niveau von 0,5 Prozent senken werden.

Draghi lobt sich

Draghi verteidigte in Shanghai zudem seine Ankündigung vom vergangenen Sommer, unter bestimmten Bedingungen notfalls unbegrenzt Staatsanleihen strauchelnder Euro-Mitglieder aufzukaufen. Seine Worte hätten einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Finanzmärkte zu beruhigen. Davon hätten Unternehmen, Banken und Haushalte gleichermaßen profitiert. Gleichwohl ermahnte Draghi die Regierungen in der Eurozone, die gewonnene Atempause für Reformen zu nutzen.

Zinsen auf Rekordtief

Anfang Mai hatte die EZB den Leitzins für die Eurozone auf ein neues historisches Tief von 0,5 Prozent gesenkt. Die Zinssenkung solle zu einer Erholung beitragen, die später in diesem Jahr erwartet werde, sagte Draghi damals. Viele Länder der Eurozone haben angesichts der Krise mit massiven Problemen zu kämpfen - auch wirtschaftliche Schwergewichte. In Spanien und Frankreich etwa ist die Arbeitslosigkeit auf einem Allzeithoch. Die EU-Kommission rechnet damit, dass die Wirtschaftsleistung der Eurozone auch in diesem Jahr schrumpft.

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