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Umfrage: Nur wenige halten die Euro-Krise für überwunden


Umfrage  

Kaum einer glaubt, dass das Schlimmste schon vorbei ist

13.08.2013, 08:16 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Umfrage: Nur wenige halten die Euro-Krise für überwunden. Die Deutschen bleiben in Bezug auf die Euro-Krise skeptisch (Quelle: dpa)

Die Deutschen bleiben in Bezug auf die Euro-Krise skeptisch (Quelle: dpa)

Nicht einmal ein Fünftel der Deutschen glaubt, dass der Höhepunkt der Euro-Krise bereits überschritten ist. Die Hälfte befürchtet jedoch Auswirkungen auf den Wohlstand. Auch die Angst vor Altersarmut ist weit verbreitet. Das geht aus einer Umfrage der Universität Hohenheim und der Bank ING-DiBa hervor.

Laut Umfrage meinen 91 Prozent, dass sie die Euro-Krise noch lange beschäftigen wird. Vier von fünf Deutschen befürchten, dass die Krise die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößern werde (82 Prozent). Der Zusammenhalt der Bürger im Land wird aus Sicht von 40 Prozent der Befragten leiden. Nur 17 Prozent sind der Ansicht, dass das Schlimmste in der Euro-Krise schon vorbei ist.

Euro-Krise kaum Thema im Wahlkampf

Die Studienautoren kritisierten, dass das Thema im Wahlkampf eher eine nebensächliche Rolle spiele, obwohl es bei den Menschen sehr präsent sei. "Wenn die Politiker weiterhin die Euro-Krise und die Auswirkungen für Deutschland aus dem Wahlkampf heraushalten, laufen sie Gefahr, dass sich immer weniger Bürger mit ihren Ängsten und Sorgen von den Abgeordneten und Parteien vertreten fühlen", sagte Claudia Mast vom Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim.

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Ohne Antwortvorgaben hätten 14 Prozent der Befragten die Euro- und Schuldenkrise als das Thema genannt, für das sie sich in der Wirtschaftsberichterstattung am meisten interessieren. Das sei mit Abstand die häufigste Nennung gewesen. Auf den weiteren Plätzen folgten die Stabilität des Euro (sieben Prozent) und die Kontrolle der Banken und Finanzmärkte (sechs Prozent).

Schlechte Noten für Krisen-Kommunikation

In der Umfrage bekommen die Politiker schlechte Noten. Nur jeder Zehnte glaubt, dass die Politiker der Bevölkerung in Fragen der Euro-Krise reinen Wein einschenken. Obendrein bemängelt laut Umfrage eine große Mehrheit die Verständlichkeit der Politiker-Aussagen.

Als alarmierend bezeichnen es die Studienautoren, dass Journalisten von fast der Hälfte der Bürger (46 Prozent) als Vertreter ihrer Interessen wahrgenommen werden - und damit deutlich mehr als die gewählten Politiker (29 Prozent).

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