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Niedrige Zinsen ohne Ende? Wolfgang Schäuble: EZB-Geldflut kann "nicht ewig währen"


Niedrige Zinsen ohne Ende?  

Wolfgang Schäuble: EZB-Geldflut kann "nicht ewig währen"

23.08.2013, 11:21 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Niedrige Zinsen ohne Ende? Wolfgang Schäuble: EZB-Geldflut kann "nicht ewig währen". Finanzminister Wolfgang Schäuble macht ein Ende der Niedrigzinspolitik der EZB vom konjunkturellen Aufschwung abhängig (Quelle: dpa)

Finanzminister Wolfgang Schäuble macht ein Ende der Niedrigzinspolitik der EZB vom konjunkturellen Aufschwung abhängig (Quelle: dpa)

Wolfgang Schäuble (CDU) hat offenbar Zweifel an dem Billiggeld-Versprechen der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Niedrigzinsphase könne "nicht ewig währen", sagte der Bundesfinanzminister jetzt dem "Handelsblatt".

EZB-Mitglied schließt geldpolitische Straffung vorerst aus

Er rechne bei einer wirtschaftlichen Erholung mit Zinserhöhungen, erklärte Schäuble. Die jüngsten Wirtschaftsdaten und Frühindikatoren hatten eine verbesserte konjunkturelle Lage im Euroraum signalisiert. Das EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny hingegen hat eine geldpolitische Straffung allerdings zunächst ausgeschlossen.

Zwar sagte der österreichische Notenbankchef am Donnerstag am Rande des Notenbanktreffens in Jackson Hole: "In der Eurozone gibt es aktuell eine schwache konjunkturelle Erholung, aber es ist eine Erholung." Er schob allerdings sogleich nach, dass dies wohl keine Auswirkung auf die Geldpolitik haben werde.

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Draghi hat Mini-Zinsen für "längeren Zeitraum" versprochen

Erst im Juli hatte EZB-Chef Mario Draghi eine langfristige Zinsprognose, im Fachjargon "Forward Guidance" genannt, abgegeben. Draghi versprach den Märkten einen rekordtiefen Zinssatz von 0,5 Prozent oder sogar darunter für "einen längeren Zeitraum".

Eine weitere Lockerung ist laut EZB-Rat Nowotny angesichts der zuletzt robusten Konjunktur für unangebracht: "Ich sehe derzeit nicht viele Argumente, die für eine Zinssenkung sprechen", so der Österreicher in Jackson Hole.

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