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DIW-Chef warnt: Noch enorme Risiken in der Eurozone


DIW-Chef warnt  

Noch enorme Risiken in der Eurozone

19.10.2013, 11:42 Uhr | dpa

DIW-Chef warnt: Noch enorme Risiken in der Eurozone. Eurozone noch nicht über den Berg: DIW-Chef prophezeit  Erholung mit Risiken (Quelle: dpa)

Eurozone noch nicht über den Berg: DIW-Chef prophezeit Erholung mit Risiken (Quelle: dpa)

Europa erholt sich von der Rezession, mit der Weltwirtschaft geht es langsam aufwärts - und trotzdem: DIW-Präsident Marcel Fratzscher glaubt trotz Fortschritten nicht an eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung der Eurozone. "Ich bin nicht übermäßig optimistisch. Die Risiken für den Aufschwung sind enorm", sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der "WirtschaftsWoche".

Das derzeitige Wachstum der Eurozone sei stark von Deutschland getrieben, während in anderen Ländern die Arbeitslosigkeit sogar noch steigen werde und neue Probleme mit maroden Banken drohten.

Lage der Banken ein großes Problem

"Die Arbeitslosenzahlen dürften vielerorts bis Ende 2014 weiter steigen", sagte Fratzscher. Ein großes Problem sei vor allem die unklare Lage der Banken. "Es könnte bei der anstehenden Bewertung der Banken durch die Europäische Zentralbank (EZB) einige böse Überraschungen geben", warnte der Ökonom. "Wer weiß denn schon, was spanische und italienische Banken in den Büchern haben?" Zudem sieht Fratzscher weiterhin die Gefahr politischer Krisen, etwa in Italien und Griechenland.

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Die Euroländer hatten unlängst die längste Rezession ihrer noch jungen Geschichte überwunden. Im zweiten Quartal dieses Jahres lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Ländern mit Eurowährung um 0,3 Prozent höher als im ersten Quartal. Dies war der erste Anstieg von einem Quartal zum nächsten seit dem Herbst 2011.

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