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Euro-Krise nicht vom Tisch: Bundesbank-Präsident Weidmann warnt vor Rückschlägen


Euro-Krise nicht vom Tisch  

Weidmann warnt vor Rückschlägen

28.12.2013, 10:59 Uhr | t-online.de , AFP , dpa-AFX

Euro-Krise nicht vom Tisch: Bundesbank-Präsident Weidmann warnt vor Rückschlägen. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sieht keinen Sinn in einem weiteren Schuldenschnitt für Athen (Quelle: Reuters)

Bundesbank-Präsident und EZB-RatsmitgliedJens Weidmann (Quelle: Reuters)

Die gesamtwirtschaftliche Lage in der Eurozone hat sich stabilisiert. Doch die Angst, dass die Euro-Krise wieder aufflammen könnte, bleibt. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat davor gewarnt und die Euroländer aufgefordert ihren Reformkurs nicht zu verlassen.

Der Euro sei in der "Reha", sagte Weidmann der "Bild"-Zeitung. Dort brauche es Ausdauer und einen starken Willen, andernfalls bestehe Rückfallgefahr. "Momentan haben sich die Finanzmärkte zwar beruhigt. Aber das kann eine trügerische Sicherheit sein", so Weidmann. "Die Krise kann wieder auflodern. Jeder muss sich seiner Verantwortung für eine stabile Basis im eigenen Land und im gesamten Euro-Raum bewusst sein."

Weidmann gegen Schuldenschnitt für Griechenland

Einen Schuldenschnitt für Griechenland lehnte er ab. "Ein Schuldenschnitt ist keine Lösung für die grundliegenden Probleme des Landes." Vielmehr müsse Griechenland den schwierigen Reformkurs fortsetzen und zu Ende bringen. "Das Land muss die hausgemachten Wettbewerbsprobleme korrigieren, produktiver werden und den Staatshaushalt weiter konsolidieren", sagte Weidmann. "Hilfe von außen kann nur Zeit kaufen, aber die unerlässlichen Reformen im Land selbst nicht ersetzen."

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Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der "Bild"-Zeitung lehnen 70 Prozent der Deutschen weitere Milliarden-Hilfen für Griechenland ab. Nur 16 Prozent waren dafür, das Land mit zusätzlichen Milliarden in der Euro-Zone zu halten, 14 Prozent zeigten sich unentschlossen. Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 20. und 23. Dezember 1105 Bürgerinnen und Bürger befragt.

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