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EZB-Chef Draghi optimistisch: Gefahr für Scheitern der Währungsunion gebannt


EZB-Chef Draghi optimistisch  

Gefahr für Scheitern der Währungsunion gebannt

29.12.2013, 14:24 Uhr | dpa, rtr

EZB-Chef Draghi optimistisch: Gefahr für Scheitern der Währungsunion gebannt.  EZB-Chef Mario Draghi (Quelle: Reuters)

EZB-Chef Mario Draghi (Quelle: Reuters)

Für viele ist er der Retter des Euro. Wegen seiner Leitzinspolitik aber auch für viele der Feind des deutschen Steuerzahlers. EZB-Präsident Mario Draghi verteidigt in einem veröffentlichten Interview des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" jetzt seinen Kurs - und ärgert sich über die "perversen" Ängste der Deutschen.

EZB-Präsident Mario Draghi sieht die Gefahr eines Auseinanderbrechens der Währungsunion als weitgehend gebannt an. Die Krise sei noch nicht überwunden, aber es gebe viele ermutigende Zeichen, sagte Draghi dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die Wirtschaft erhole sich in vielen Ländern, die Ungleichgewichte im europäischen Handel nähmen ab und die Haushaltsdefizite sänken, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank. "Das ist mehr, als vor einem Jahr zu erwarten war."

"Es gab diese perversen Ängste"

Draghi verteidigte seinen geldpolitischen Kurs, der vor allem in Deutschland auf Kritik gestoßen war. "Es gab diese perverse Angst, dass sich die Dinge zum Schlechten entwickeln... Jedes Mal hieß es, um Gottes willen, dieser Italiener zerstört Deutschland." Passiert sei aber das Gegenteil. "Die Inflation ist niedrig, und die Unsicherheit hat sich verringert."

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Draghi wies den Vorwurf zurück, die Niedrigzins-Politik gehe zu Lasten der Sparer. Dass die Rendite entsprechender Anlagen teilweise nicht einmal die Inflation ausgleiche, sei nicht die Schuld der EZB. "Insbesondere in den vergangenen Jahren konnten wir die langfristigen Zinsen gar nicht kontrollieren, weil die Investoren wegen der Euro-Krise hochgradig verunsichert waren", verteidigte er sich. Stattdessen würden die langfristigen Kapitalrenditen auf den globalen Finanzmärkten bestimmt.

Keine weitere Zinssenkung in Aussicht

Die Leitzinsen weiter zu senken, hält Draghi derzeit für nicht erforderlich. "Im Moment sehen wir keinen unmittelbaren Handlungsbedarf." Derzeit könne von einer Deflation keine Rede sein. "Wir haben keine japanischen Verhältnisse", sagte er. Zur Entscheidung der US-Notenbank Fed, ihre Anleihekäufe einzuschränken, sagte Draghi: "Die bisherigen Marktreaktionen haben gezeigt, dass die Ankündigung der Fed keine großen Effekte hatte. Die Widerstandsfähigkeit der Märkte ist größer als vor einem Jahr."

Mit Blick auf die Rolle Deutschlands und die neue Bundesregierung betonte der Notenbanker: "Deutschland hilft dem Euro am besten, wenn es seine Wettbewerbsfähigkeit weiter stärkt und das Wachstum fördert. Was immer dabei hilft, ist richtig, alles andere ist falsch."

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