Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Großen Teil des Geldes nicht versteuert: Griechen haben 54 Milliarden Euro ins Ausland geschafft


Großteil nicht versteuert  

Griechen haben 54 Mrd. Euro ins Ausland geschafft

14.01.2014, 19:28 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Großen Teil des Geldes nicht versteuert: Griechen haben 54 Milliarden Euro ins Ausland geschafft. Griechische Bürger haben wegen der Schuldenkrise große Vermögen aus dem Land geschafft (Quelle: dpa)

Griechische Bürger haben wegen der Schuldenkrise große Vermögen aus dem Land geschafft (Quelle: dpa)

Die Griechen haben offenbar aus Angst vor Vermögensverlusten nach Ausbruch der schweren Finanzkrise in Hellas enorme Summen außer Landes in Sicherheit gebracht. Reiche Bürger des Landes überwiesen 54 Milliarden Euro auf Konten ins Ausland. Das sagte der Chef der griechischen Steuerfahndung (SDOE), Stelios Stasinopoulos, dem Transparenzausschuss des griechischen Parlaments. Viel Geld ist dabei wohl am Fiskus vorbei transferiert worden.

Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Stellenangebote

Wählen Sie die gewünschte Branche aus:


Etwa 22 Milliarden Euro nicht versteuert

Ein großer Teil dieser Gelder sei in Griechenland nicht versteuert gewesen. Die Inhaber der Konten würden nun "der eine nach dem anderen" aufgefordert, die entsprechenden Strafen zu zahlen, zitierte der staatliche Rundfunk den Chef der Steuerfahndung. Die Höhe der nicht versteuerten Gelder liege bei etwa 22 Milliarden Euro, hieß es.

Die gute Nachricht für Hellas: Das Land hat 2013 nach Angaben des Finanzministeriums mehr eingenommen als ausgegeben. Das Land habe nach vorläufigen Ergebnissen einen Primärüberschuss von 700 Millionen Euro erwirtschaftet, teilte der stellvertretende Finanzminister Christos Staikouras in Athen mit.

Haushalts-Ergebnisse besser als erwartet

Seinen Schätzungen nach werden die endgültigen Haushaltsergebnisse einen primären Überschuss von mehr als 800 Millionen Euro zeigen. Dieser enthält aber nicht die hohe Zinslast für die Schulden des Euro-Krisenlandes. Athen schneide damit besser ab, als von der Geldgeber-Troika zunächst vorgesehen, hieß es.

Ziel des Konsolidierungsprogramms für 2013 war es, dass Athen im vergangenen Jahr keine neue Schulden macht. "Das Land wird nach mehreren Jahren wieder - dank der Opfergaben des griechischen Volkes - einen primären Überschuss haben", sagte Staikouras.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal