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Portugal: Mit Kassenbon-Lotto gegen Wirtschaftskrise


Versuch in Portugal  

Mit Kassenbon-Lotto gegen Wirtschaftskrise

07.02.2014, 11:51 Uhr | dpa-AFX

Portugal: Mit Kassenbon-Lotto gegen Wirtschaftskrise. Portugal bekämpft Schattenwirtschaft mit Kassenbon-Lotto (Quelle: Reuters)

Portugal bekämpft Schattenwirtschaft mit Kassenbon-Lotto (Quelle: Reuters)

Eine schlechte Steuermoral in Portugal wirkt sich verheerend auf die Staatseinnahmen aus. Mit einer Kassenbon-Lotterie will Portugal jetzt die blühende Schattenwirtschaft in dem Euro-Krisenland bekämpfen. Die Mitte-Rechts-Koalition beschloss in Lissabon die Einführung von wöchentlichen Verlosungen unter jenen Bürgern, die nicht vergessen, beim Einkauf und von Dienstleistern eine Rechnung zu verlangen, und auf dem Beleg auch ihre Steueridentifikationsnummer eintragen zu lassen.

Man wolle mit dieser Maßnahme den "steuerlichen Bürgersinn" fördern, erklärte Präsidentschaftsminister Luis Marques Guedes nach einer Kabinettssitzung. Um Steuerzahlungen zu umgehen, kassieren Unternehmer in Portugal besonders häufig ohne Beleg.

Der Umfang der Schattenwirtschaft wird von Experten inzwischen auf mindestens 27 Prozent des Bruttoinlandsprodukts geschätzt. Zu dem Anstieg hat auch die Anhebung der Mehrwertsteuer auf 23 Prozent im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen beigetragen.

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Details der Verlosungen, die ab Anfang April stattfinden sollen, wurden zunächst nicht bekannt. Nach Berichten der Zeitungen "Diario de Notícias" und "Público" will die Regierung von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho die Portugiesen vor allem mit Luxusautos und Bargeld als Preisen im Gesamtwert von zehn Millionen Euro jährlich "erziehen". Im September hatte die Slowakei ebenfalls eine Kassenbon-Lotterie eingeführt, um Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung zu bekämpfen.

Troika rettete Portugal vor der Pleite

Portugal steckt weiter in einer Wirtschaftskrise. Das Land wurde während der Finanzkrise im Jahr 2011 mit einem Hilfspaket in Höhe von 78 Milliarden Euro von der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) gerettet. Sozialkürzungen und Steuererhöhungen waren die Folge. Investoren verlangen zudem hohe Zinsen für neue Kredite, die sich das Krisenland nicht wirklich leisten kann.

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