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IWF-Chefin Christine Lagarde warnt Eurozone vor Euphorie

Krise noch nicht vorbei  

IWF-Chefin Lagarde warnt Eurozone vor Euphorie

12.05.2014, 10:45 Uhr | rtr, dpa-AFX, t-online.de

IWF-Chefin Christine Lagarde warnt Eurozone vor Euphorie. IWF-Chefin Lagarde mahnt die Eurozone, beim Reformeifer jetzt nicht nachzulassen (Quelle: Reuters)

IWF-Chefin Lagarde mahnt die Eurozone, beim Reformeifer jetzt nicht nachzulassen (Quelle: Reuters)

Die Schuldenkrise in Europa ist nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) trotz der wirtschaftlichen Erholung noch nicht ausgestanden. Sich jetzt schon auszuruhen, sei gefährlich - auch für das starke Deutschland.

"Einige Länder haben die Hilfsprogramme erfolgreich beendet", sagte IWF-Chefin Christine Lagarde dem "Handelsblatt". "Aber das heißt nicht, dass die Krise vorbei und unsere Mission erfüllt ist." Diese Entwicklungen seien "eine trügerische Sicherheit, die in Enttäuschung enden könnte." Vor allem in den Südländern der Eurozone hätten es Unternehmen deutlich schwerer, Kredite zu bekommen.

"Außerdem bringen die dauerhaft niedrigen Inflationsraten zusätzlich Risiken mit sich", fügte Lagarde hinzu. Die Europäische Zentralbank (EZB) rief sie dazu auf, "weiterhin Wachstumsimpulse" zu geben. In der Pflicht seien aber insbesondere die Regierungen. "Vor allem muss die Wettbewerbsfähigkeit der Länder verbessert werden. Hier geht es zum Beispiel um Strukturreformen auf den Arbeitsmärkten", sagte die IWF-Chefin.

Weg der Rentenreform nicht abbrechen

Dem Blatt zufolge warnte sie Deutschland davor, sich auf seiner wirtschaftlichen Führungsrolle auszuruhen. "Der eingeschlagene Weg in der Rentenreform sollte weiterverfolgt und nicht abgebrochen werden. Insbesondere dort, wo die Lebenserwartung weiter steigt", sagte sie. "Das sind Hausaufgaben für alle europäischen Länder, inklusive der Klassenbesten."

Lagarde warnte außerdem vor den möglichen Folgen des Ukraine-Konflikts. Die Krise könne schwerwiegende ökonomische Folgen haben. Denn der Konflikt habe Auswirkungen auf den internationalen Handel, die ausländischen Direktinvestitionen, aber auch auf die internationalen Kapitalflüsse und die Energieversorgung Europas.

Ukraine braucht mehr als die zugesagten 17 Milliarden Dollar

Die IWF-Chefin ist zudem sicher, dass die Ukraine mehr als die vom IWF bereits zugesagten Hilfen in Höhe von 17 Milliarden Dollar (12,3 Milliarden Euro) benötigen wird. Als Beispiel nannte die frühere französische Finanzministerin bilaterale Hilfen aus dem Ausland und Finanzhilfen von internationalen Finanzinstitutionen. "Die internationale Gemeinschaft hat da gar keine Wahl. Wir können nicht einfach sagen, die Lage ist zu brenzlig, deshalb geben wir im Moment kein Geld", sagte die IWF-Chefin.

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