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Börse: Siemens Energy löst Beiersdorf im Dax ab


Deutsche Börse  

Siemens Energy löst Beiersdorf im Dax ab

03.03.2021, 22:20 Uhr | dpa

Börse: Siemens Energy löst Beiersdorf im Dax ab. Siemens Energy: Der Energiekonzern rückt in den Deutschen Aktienindex Dax auf.  (Quelle: imago images/Udo Gottschalk)

Siemens Energy: Der Energiekonzern rückt in den Deutschen Aktienindex Dax auf. (Quelle: Udo Gottschalk/imago images)

Der Energiekonzern Siemens Energy rückt in den Deutschen Aktienindex Dax auf. Das Unternehmen ersetzt vom 22. März an Beiersdorf.

Siemens Energy rückt in die Topliga der Deutschen Börse auf. Das entschied der Börsenbetreiber am Mittwochabend in Frankfurt. Das erst im vorigen Jahr von Siemens abgespaltene Münchner Energietechnik-Unternehmen ersetzt im Deutschen Aktienindex Dax den Hamburger Konsumgüter- und Kosmetikhersteller Beiersdorf, der Ende 2008 in den Dax aufgestiegen war.

Zuletzt war der wichtigste deutsche Börsenindex im vorigen Sommer neu sortiert worden. Damals übernahm der internationale Essenlieferdienst Delivery Hero im Leitindex den Platz des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der nach einem milliardenschweren Bilanzskandal insolvent ist.

Die Umsetzung der jüngsten Änderungen erfolgt zum Montag, 22. März. Wichtig sind Index-Änderungen vor allem für Fonds, die Indizes exakt nachbilden (ETF). Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann.

Chancen auch Hellofresh eingeräumt

Die nächste Dax-Neuordnung steht bereits in rund sechs Monaten an. Dann wird der Leitindex von bisher 30 auf 40 Werte erweitert.

Chancen auf den Dax-Aufstieg waren auch dem Kochboxen-Lieferanten Hellofresh eingeräumt worden. Experten zufolge dürfte das Unternehmen wohl nur deshalb an der Aufnahme in die erste Börsenliga vorbeigeschrammt sein, weil es seine Jahreszahlen nicht bereits Ende Februar vorgelegt hat.

Eine der verschärften neuen Börsenregeln besagt nämlich seit Ende 2020, dass ein Dax-Kandidat zwei Jahre in Folge ein positives operatives Ergebnis (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, Ebitda) vorweisen muss. Hellofresh hat das laut den am 2. März vorgelegten Jahreszahlen zwar geschafft, doch für die Deutsche Börse dürfte der abgeschlossene Monat Februar Grundlage ihrer Überprüfungen gewesen sein.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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