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Russland rechnet mit hohen Milliardengewinnen bei Öl- und Gas

Von t-online, neb

03.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Ölpumpen in Betrieb (Symbolbild): Russland hat trotz der Sanktionen im Mai mehr Öl gefördert.
Ölpumpen in Betrieb (Symbolbild): Russland hat trotz der Sanktionen im Mai mehr Öl gefördert. (Quelle: Wolfgang Simlinger/imago-images-bilder)
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Gewinne trotz Sanktionen: Die hohen Rohstoffpreise spülen hohe Gewinne in die russische Staatskasse. Der Westen boykottiert zwar russisches Öl, doch Käufer finden sich in anderen Teilen der Welt.

Es ist das größte Sanktionspaket der Geschichte, das westliche Staaten gegen Russland verhängt haben, und dennoch blüht für Russland das Energiegeschäft auf. Im Juni rechnet das russische Finanzministerium mit zusätzlichen Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft in Höhe von 393 Milliarden Rubel, das sind umgerechnet 6,35 Milliarden Dollar.

Der Hintergrund sind die hohen Ölpreise auf dem Weltmarkt. Dank dieser dürfte der russische Staatshaushalt im Mai und Juni insgesamt zusätzliche Einnahmen von 656,6 Milliarden Rubel (9,89 Milliarden Euro) verzeichnen, hieß es in einer am Freitag verbreiteten Erklärung.

Zudem findet Russland neue Abnehmer für seine Energieträger. Während die EU sich jüngst zwar auf ein eingeschränktes Embargo gegenüber russischem Öl verständigt hat, boykottieren viele andere Staaten Russland wegen seines Angriffskrieges in der Ukraine nicht.

Russland stellt Exportrouten um

Der Export russischen Öls sei im Mai sogar gestiegen, schreibt die Moskauer Wirtschaftszeitung "Wedomosti", ohne genaue Zahlenangaben zu machen. Den bislang größten Rückgang bei Produktion und Absatz erlebte die russische Ölindustrie im April, nachdem die USA und Großbritannien wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ein Embargo verhängtet haben. In dieser Woche einigte sich auch die EU auf ein Teilembargo für russisches Öl. Bisher entfiel die Hälfte der russischen Ölexporte auf Europa.

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Um die Verluste teilweise aufzufangen, ist Russland laut dem Zeitungsbericht gerade dabei, seine Exportrouten umzustellen. Der Export nach Indien könnte demnach auf das Rekordniveau von 900.000 Barrel pro Tag ansteigen, heißt es. Auch China könnte angesichts der starken Rabatte, zu den Moskaus Ölkonzerne gezwungen sind, in den nächsten Monaten zusätzlich 400.000 Barrel russisches Öl pro Tag aufkaufen, prognostiziert das Blatt.

Keine offiziellen Angaben verfügbar

Nach einem russischen Medienbericht sei die Ölförderung daher im Mai wieder angestiegen, nachdem diese im April deutlich eingebrochen war. "Unter Einberechnung von Gaskondensat hat Russland im Mai die Ölförderung im Vergleich zum April um fünf Prozent auf 43,1 Millionen Tonnen gesteigert", berichtet etwa die "Wedomosti". Aber: Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das Ergebnis dennoch einen Rückgang von 2,5 Prozent.

Offizielle Angaben zu den Ölfördermengen gibt Russland aktuell nicht heraus. Die Angaben dazu sowie viele andere Statistiken wurden kurz nach Beginn des Krieges vor der Öffentlichkeit verschlossen. Zeitungsberichte wie der aus der "Wedomosti" sind daher eine der wenigen Anhaltspunkte.

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