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Konjunktur

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EZB-Direktorin Schnabel geht von Zinserhöhung im Juli aus
EZB-Direktorin Isabel Schnabel: "Nach heutigem Stand gehe ich davon aus, dass wir im Juli die Zinsen erstmalig erhöhen können."

Lieferengpässe und Materialmangel gehören zu den Folgen des Ukraine-Kriegs. Das wirkt sich auch stark auf die deutsche Produktion aus. Zum Vormonat schrumpfte sie um 3,9 Prozent. 

Industrie-Komplex in Essen (Symbolbild): Die deutsche Industrieproduktion leidet unter den Folgen des Ukraine-Kriegs.

Die britische Notenbank stemmt sich gegen die Inflation: Die Bank of England hob am Donnerstag den Leitzins an – auf 1 Prozent. Es war die vierte Zinsanhebung in Folge.

Die Bank of England in London (Symbolbild): Sie hebt den Leitzins weiter an.

Die Zinswende ist endgültig da – zumindest in den USA. Die US-Zentralbank Fed hob am Mittwoch den Leitzins deutlich an, um die Inflation zu bekämpfen. Doch was macht nun das europäische Pendant, die EZB?

Christine Lagarde: Die EZB-Chefin stellte zuletzt eine Zinserhöhung in Aussicht.
  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft

Die Menschen in der Türkei können sich immer weniger für ihr Geld leisten. Die Teuerungsrate zog im April weiter an, sie lag bei nunmehr 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Experten gehen davon aus, dass sie noch höher ist.

Scheine der tĂĽrkischen Lira (Symbolbild): Das Geld wird immer weniger wert.

Die Wirtschaft wächst langsamer, die Inflation zieht an: Deutschland drohen Wohlstandsverluste, warnt nun Unionsfraktionsvize Jens Spahn. Bei t-online erklärt er, was die Ampel tun sollte.

Jens Spahn: Der frĂĽhere Gesundheitsminister kĂĽmmert sich nun um Wirtschaftspolitik.
  • Florian Schmidt
Von Florian Schmidt, Miriam Hollstein

Steigende Preise für Energie, Weizennot am Weltmarkt: Der Ukraine-Krieg setzt die Produktionsbetriebe in Europa unter Druck. Die Aufschläge auf die Preise werden die Hersteller bald auch an die Kunden weitergeben müssen.

Produktion in Keksfabrik: Der steile Anstieg der Energiekosten lassen die Einkaufspreise für die Hersteller in die Höhe schießen.

Warnende Worte trotz guter Zahlen. Die Arbeitslosigkeit sinkt im April weiter – doch das könnte nur von kurzer Dauer sein. Würde das russische Gas nicht mehr fließen, drohte eine Vielzahl an Jobverlusten. 

Auszubildende in einem Betrieb (Symbolbild): Hunderttausende Lehrstellen bleiben unbesetzt.

Heizkostenzuschuss, ÖPNV-Rabatt, Energiepauschale: Die Politik will die Bürger entlasten. Aus der CSU kommt nun ein Vorschlag, woran noch gespart werden könnte: dem Rundfunkbeitrag. 

"Das Traumschiff": Kapitän Max Parger (Florian Silbereisen) und sein Staff-Kapitän Martin Grimm (Daniel Morgenroth).
  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft, Frederike Holewik

Seit der russischen Invasion in der Ukraine versucht der Bund, seine Abhängigkeit von Putins Öl und Gas radikal zu verringern. Jetzt hat Wirtschaftsminister Habeck eine frohe Botschaft: Es hat deutliche Fortschritte gegeben.

Robert Habeck: "Schritte sind notwendig, wenn wir nicht länger von Russland erpressbar sein wollen."

Es geht leicht aufwärts: Trotz Corona-Krise ist die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Monaten des Jahres 2022 gewachsen. Die Folgen des Ukraine-Krieges dürften sich erst in den nächsten Wochen zeigen.

Bauarbeiter (Symbolbild): Die Teuerung in Deutschland zieht weiter an.

Auch wirtschaftlich hat der Ukraine-Krieg zur "Zeitenwende" geführt: Die Inflation ist zurück, und das mit voller Wucht. Ifo-Präsident Clemens Fuest sagt, was Bund und EZB nun machen müssen. 

Clemens Fuest: Er ist seit 2016 Präsident des Münchner Ifo-Instituts.
  • Florian Schmidt
  • Mauritius Kloft
Von Florian Schmidt, Mauritius Kloft

Der Aufwärtstrend geht weiter: Auch im April stiegen die Verbraucherpreise deutlich. Die Inflationsrate lag laut erster Schätzung bei 7,4 Prozent – der höchste Stand seit über 40 Jahren. 

Eine Kundin im Supermarkt (Symbolbild): In fast allen Lebensbereichen sind die Preise in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen.

Bundeskanzler Olaf Scholz geht davon aus, dass Putin Deutschland bald das Gas abdrehen könnte. Top-Ökonom Clemens Fuest sagt nun: Das werde wohl nicht passieren.

Ifo-Präsident Clemens Fuest beim Interview in der t-online-Redaktion.
  • Mauritius Kloft
  • Florian Schmidt
Von Mauritius Kloft, Florian Schmidt

Die schwedische Zentralbank hat ihren Leitzins auf 0,25 Prozent erhöht. Das erste mal seit 2014 liegt er damit über 0 Prozent. Auch bei der EZB könnte die Zinswende bevor stehen. 

Eine Kundin an der Supermarktkasse (Symbolbild): Die steigende Inflation macht sich beim Einkaufen bemerkbar.

Der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, Luis de Guindos, rechnet mit hohen Preissteigerungen in nächster Zeit. Im März erreichte die Inflationsrate mit 7,4 Prozent ein Rekordhoch im Euroraum.

Luis de Guindos, Vizepräsident der Europäischen Zentralbank: Luis de Guindos erwartet hohe Preissteigerungen in den nächsten Monaten.

EZB-Chefin Christine Lagarde hat Hoffnung auf eine baldige Zinserhöhung geschürt. Im Juli könnten zunächst die Anleihekäufe auslaufen, dann sei es auch an der Zeit über die Zinswende nachzudenken. 

EZB-Chefin Christine Lagarde (Symbolbild): Die Zinswende könnte im Sommer kommen.

Der Wahlsieg von Emmanuel Macron muss ein Weckruf sein. Auch für Deutschland und Kanzler Olaf Scholz. Es geht um sehr viel Geld – und um unsere Zukunft. 

Ein Sozialdemokrat im Elysée. Olaf Scholz beim Besuch in Frankreich (Archivbild).
Ein Gastbeitrag von Marcel Fratzscher

Die Bundesregierung hat ihre Wirtschaftsprognose fĂĽr das laufende Jahr gesenkt. Sie rechnet nur noch mit einem Wachstum von 2,2 Prozent. Noch im Januar war sie von 3,6 Prozent Wachstum ausgegangen.

Zwei Mitarbeiter im Siemens-Werk in Krefeld (Symbolbild): Der Ukraine-Krieg macht sich in vielen Branchen bemerkbar und fĂĽhrt zu geringeren Erwartungen fĂĽr das deutsche Wirtschaftswachstum.

Um die Inflation auszugleichen, fordert der DGB-Chef Reiner Hoffmann höhere Löhne. Die meisten Unternehmen könnten das verkraften, so der Gewerkschaftsbund. Ökonomen sehen das mit Sorge.

DGB-Chef Reiner Hoffmann: Unternehmen, die inmitten der Krise hohe Dividenden zahlen, könnten auch höhere Löhne verkraften, sagt der Gewerkschafter.

Der Preis für Speiseöl könnte wohl weiter steigen. Denn der wichtige Palmöl-Exporteur Indonesien stoppte die Ausfuhren vergangenen Freitag. Die genauen Folgen sind aber noch offen.

Lücken im Speiseöl-Regal (Symbolbild): In den vergangenen Wochen machten Hamsterkäufe die Regale leer.

Sektsteuer, Lohnsteuer, Spritsteuer: Die Bürger finanzieren den Staat auf vielen Wegen. Wem das nicht genug ist, kann Lindner, Scholz und Co. freiwillig mehr überweisen. Nur macht das kaum jemand. 

Kaum Extra-Geld fĂĽrs Schulden tilgen: Finanzminister Christian Lindner und Kanzler Olaf Scholz.
  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft

Weltweit steigen wegen der Ukraine-Kriegs die Preise für Speiseöl. Nicht verschont von dieser Entwicklung bleibt auch der weltgrößte Palmöl-Exporteur Indonesien. Jetzt zieht das Land Konsequenzen.

Palmöl-Ernte in Indonesien (Symbolbild): Viele Menschen in dem Land können sich das heimische Öl nicht mehr leisten.

China zeigt mit seinen Lockdowns in Shanghai, dass es für seine Null-Covid-Politik nicht vor wirtschaftlichen Schäden zurückschreckt – für sich und die ganze Welt. Auch die Deutschen werden das spüren. 

Vertritt weiterhin strenge Maßnahmen: Für Präsident Xi geht es in diesem politisches Jahr um seine Wiederbestätigung – bei der Corona-Politik riskiert er daher keine Experimente.
  • Nele Behrens
Von Nele Behrens

Es brodelt in der Europäischen Zentralbank: Immer mehr Angehörige des EZB-Führungskreises weichen in der Zinspolitik von der offiziellen Linie ab. Präsidentin Lagarde will Kritiker offenbar zum Schweigen bringen.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde: Noch hält sie an der Nullzinspolitik fest – trotz der hohen Inflation.

Die Inflationsrate in den USA steigt und steigt. Nun erwägt die US-Zentralbank Fed einen großen Zinssprung. Der Leitzins könnte um 0,5 Prozentpunkte angehoben werden, sagte Fed-Chef Jerome Powell.

Jerome Powell: Der Chef der US-Notenbank Fed will den Leitzins im Mai deutlich anheben.

Die vielen Krisen auf der Welt dämpfen das weltweite Wirtschaftswachstum langfristig, warnt der Internationale Währungsfonds. Der Ukraine-Krieg und die Lockdowns in China führen zu einer deutlich geringeren Prognose. 

Hafenmitarbeiter beim Verladen (Symbolbild): Der harte Lockdown in China könnte sich noch stark auf die Weltwirtschaft auswirken.

Die EZB zaudert: Die Zinsen bleiben auf Nullniveau. Das ist riskant. Die Währungshüter laufen Gefahr, dass ihnen die Kontrolle über die Inflation endgültig entgleitet. 

EZB-Präsidentin Christine Lagarde (Archivbild): Die Zinsen bleiben auf Nullniveau.
  • Florian Schmidt
Ein Kommentar von Florian Schmidt

Die Inflation in Europa ist so hoch wie zuletzt vor 40 Jahren. Dennoch hebt die Europäische Zentralbank als Hüterin der Währungsstabilität den Leitzins nicht an. Ein Grund dafür: der Krieg in der Ukraine.

Das Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt: Die Zinsen bleiben unten.

Gerade erst ist er abgeschafft, da wollen ihn manche schon wieder zurück: Um die Kriegskosten zu stemmen, wird die Wiederbelebung des Solis diskutiert. Nun äußert sich ein bekannter Ökonom dazu.

Das Feld für den Solidaritätszuschlag in einer alten Steuererklärung (Symbolbild): Kommt der Soli zurück?
  • Florian Schmidt
Von Florian Schmidt

Die Verbraucherpreise steigen weltweit deutlich. In den USA hat die Inflation nun 8,5 Prozent erreicht, der höchste Wert seit 1981. Grund für den hohen Wert waren vor allem die Preise für Sprit, Mieten und Lebensmittel. 

Eine Kundin in einem Supermarkt in New York (Symbolbild): Gestiegene Lebensmittelpreise trieben auch die Inflationsrate in die Höhe.

Nach einer ersten Schätzung zeichnete es sich bereits ab, nun ist es offiziell bestätigt: Die Inflation in Deutschland ist so hoch wie seit rund 30 Jahren nicht mehr. Dafür gibt es einen zentralen Grund.

Einkaufen im Supermarkt (Symbolbild): Auch die Preise fĂĽr Lebensmittel steigen.

Einst waren sie die wichtigsten deutschen Ökonomen. Durch Abgänge ohne Ersatz aber verlieren die Wirtschaftsweisen an Bedeutung. Schuld daran ist vor allem die Ampel. 

JĂĽngster Auftritt zu viert: Die Wirtschaftsweisen Monika Schnitzer (v.l.), Achim Truger, Volker Wieland und Veronika Grimm.
  • Florian Schmidt
Ein Kommentar von Florian Schmidt

Der Rat der Wirtschaftsweisen besteht normalerweise aus fünf Volkswirten. Nachdem ein Posten bis zuletzt vakant war, tritt nun mit Volker Wieland zusätzlich ein Vertreter des marktliberalen Flügels zurück.

Volker Wieland: Der Ă–konom zieht sich aus dem Rat der Wirtschaftsweisen zurĂĽck.
  • Florian Schmidt
Von Florian Schmidt

Präsident Erdoğan bekommt die Inflation in der Türkei nicht in den Griff: Nun übersteigt die Teuerungsrate sogar die Marke von 60 Prozent, der Ukraine-Krieg dürfte die Energiepreise weiter anfachen.

Ein Obstverkäufer auf einem türkischen Markt (Symbolbild): Besonders bei Grundnahrungsmitteln spüren die Türken die stark steigende Inflation.

Hohe Energiekosten, teures Benzin und nun auch noch starke Preiserhöhungen in den Supermärkten. Viele Menschen drohen existenzielle Nöte, warnen Sozialverbände und die Gewerkschaften und fordern einen konkreten Zuschuss. 

Teurer Einkauf: Besonders Menschen mit kleinen Renten leiden stark unter der hohen Inflation.

Die Inflation gilt als eine der Urängste der Deutschen. Sie liegt derzeit auf dem höchsten Stand seit 40 Jahren. Was die Hintergründe sind – und welche Folgen das für Sparer, Anleger und Verbraucher hat.

Eine Kundin im Supermarkt (Symbolbild): Preise für Waren und Dienstleistungen verändern sich. Steigt das gesamte Preisniveau anhaltend, ist der Euro weniger wert. Man spricht von Inflation.
  • Christine Holthoff
  • Mauritius Kloft
  • Florian Schmidt
Von C. Holthoff, M. Kloft, F. Schmidt

Der Ukraine-Krieg treibt die Energiepreise weiter nach oben. Im März zieht die Inflation in Deutschland nach ersten Schätzungen stark an. Die Inflation erreicht den höchsten Wert seit 1981 – und versetzt Ökonomen in Sorge.

Genauer Blick aufs Preisschild (Symbolbild): Viele Unternehmen haben die gestiegenen Kosten noch nicht an die Verbraucher weitergegeben – und wollen das nun zukünftig tun.

Die Markttransparenzstelle fĂĽr Kraftstoffe soll kĂĽnftig neben Tankstellen auch Raffinerien und den GroĂźhandel beobachten. Medien berichten ĂĽber einen entsprechenden Gesetzesentwurf aus dem Wirtschaftsministerium.

Wirtschaftsminister Robert Habeck bei einer Rede im Bundestag (Archivbild): Berichten zu Folge arbeitet sein Haus an einer Vorlage zur stärkeren Überprüfung von Raffinerien und Großhandel.

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