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Regierung nimmt Kassensterben in Kauf

Gesundheitsfonds  

Regierung nimmt Kassensterben in Kauf

02.01.2009, 13:36 Uhr | t-online.de, AFP, dapd, dpa-AFX

Deutsche Versicherte müssen mit Fusionen bei Krankenkassen rechnen (Foto: imago) Deutsche Versicherte müssen mit Fusionen bei Krankenkassen rechnen (Foto: imago) Die Bundesregierung geht davon aus, dass der Gesundheitsfonds verstärkt zu Zusammenschlüssen von Krankenkassen und damit zu einem deutlichen Rückgang ihrer Zahl führen wird. "Auf lange Sicht wären auch 50 bis 80 Kassen in Ordnung", sagte Gesundheitsstaatssekretärin Marion Caspers-Merk (SPD) der "Berliner Zeitung".

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Fusionen zwischen Kassen

Derzeit gibt es über 200 gesetzliche Krankenkassen. Vor allem kleinere Kassen, die bisher überwiegend Junge und Gesunde versichert und damit Rosinenpickerei betrieben hätten, würden künftig stärker über Fusionen nachdenken, sagte Caspers-Merk. Das sei politisch auch so gewollt. Allerdings sei eine Einheitskasse nicht das Ziel der Bundesregierung. "Aber wir wollen Strukturen, bei denen es ein vernünftiges Verhältnis zwischen Verwaltungsaufwand und Leistungen für die Versicherten gibt", so die Staatssekretärin.

Fond startet 2009

Der umstrittene Gesundheitsfonds startet zum ersten Januar 2009. Dann gilt ein Einheitsbeitrag von 15,5 Prozent für alle gesetzlich Versicherten. Kommt ein Kasse mit dem ihr aus dem Fonds zugewiesenen Geld nicht aus, kann sie einen Zusatzbeitrag erheben.

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