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Gesundheitsfonds: Erste Krankenkasse erhebt Zusatzbeitrag

Gesundheitsfonds  

Erste Krankenkasse erhebt Zusatzbeitrag

19.08.2009, 08:56 Uhr | lgs, t-online.de, dpa-AFX

Müssen sich die Versicherten jetzt vom Einheitsbeitrag verabschieden? (Foto: imago)Müssen sich die Versicherten jetzt vom Einheitsbeitrag verabschieden? (Foto: imago) Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) erhebt als erste Krankenkasse in Deutschland von ihren Versicherten einen Zusatzbeitrag. Ein entsprechender Bericht der "Rheinischen Post" und der "Berliner Zeitung" wurde am Dienstag in Kassenkreisen bestätigt. Danach sollen die 30.000 Mitglieder der GBK einen Zusatzbeitrag von je acht Euro pro Monat zahlen.

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Ist die Schweinegrippe schuld?

Bei der Krankenkasse und beim zuständigen Bundesversicherungsamt (BVA) in Bonn war am Abend keine Stellungnahme zu erhalten. Der Präsident des Bundesversicherungsamtes, Josef Hecken, hatte aber erst kürzlich einem Branchenblatt gesagt, dass eine erste Kasse einen Zusatzbeitrag beschlossen habe. Nähere Angaben machte er nicht. Dem Vernehmen nach sind nicht die Kosten für die Schweinegrippe-Impfung Grund für den höheren Versicherungsbeitrag der GBK-Mitglieder.



Kassen dürfen Zusatzbeitrag erheben

Seit 1. Januar diesen Jahres gibt es in Deutschland einen einheitlichen Beitragssatz für die gesetzlichen Krankenkassen. Die Kassen erhalten je nach Zahl, Alter und Gesundheitszustand ihrer Versicherten Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds. Kassen, die mit dem Geld nicht auskommen, können einen Zusatzbeitrag erheben.

Viele Kassen nutzten bereits Rücklagen

BVA-Präsident Hecken sagte dem Branchenblatt: "Mein Eindruck ist, einige Kassen, denen es finanziell nicht so gut geht, versuchen, in diesem Jahr noch ohne Zusatzbeitrag auszukommen." Viele hätten in den vergangenen Jahren Rücklagen aufgebaut, von denen sie zehren könnten. Andere suchten in einer Fusion ihre Rettung. Seit Januar dieses Jahres habe es 22 Kassen-Fusionen gegeben. "Damit ist sicher noch nicht das Ende erreicht. Wir greifen hier aber nicht steuernd ein."

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