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Erwerbsminderungsrente: Informationen zu Erwerbsminderungsrente im Versicherungslexikon

Versicherungslexikon  

Erwerbsminderungsrente

26.05.2010, 13:41 Uhr | t-online.de, t-online.de

Die Erwerbsminderungsrente unterliegt seit dem 01. Januar 2001 den neuen gesetzlichen Regelungen. So wurden die bisherigen Regelungen zur Berufsunfähigkeit und der Erwerbsunfähigkeit durch die Rente bei einer teilweisen und bei einer vollen Erwerbsminderung ersetzt.

Voraussetzungen für den Bezug der Erwerbsminderungsrente

Um einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente zu haben, muss für den Versicherten in den letzten fünf Jahren eine Versicherungspflicht von mindestens drei Jahren bestanden haben. Zudem muss der Versicherte für den Rentenbezug auch die Wartezeit erfüllt haben. Diese Wartezeit ist die Mindestversicherungszeit und diese liegt bei insgesamt fünf Jahren. Der grundlegende Unterschied, ob eine teilweise oder eine volle Erwerbsminderung vorliegt, liegt für den Versicherungsträger in der Arbeitszeit, welche der Versicherte mit der festgestellten Krankheit oder Behinderung noch leisten kann. Bei der Erwerbsminderungsrente wegen einer vollen Erwerbsminderung wird dem Versicherten die Rente in voller Höhe ausbezahlt, bei der teilweisen Erwerbsminderung hingegen erhält der Versicherte nur die Hälfte des Rentenbetrages. Ein Anrecht auf eine Rente wegen einer teilweisen oder vollen Erwerbsminderung besteht für den Versicherten, wenn die jeweilige Erwerbsminderung von dem Rentenversicherungsträger festgestellt wurde.

Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung

Die teilweise Erwerbsminderung liegt vor, wenn der Versicherte aufgrund der bestehenden und festgestellten Behinderung oder Krankheit nur zwischen drei bis maximal sechs Stunden an einem Arbeitstag arbeiten kann. Dabei wird eine reguläre fünf Tage Woche zu Grunde gelegt. Die Krankheit oder Behinderung muss den Versicherten dabei auf eine unabsehbare Zeit in der Ausübung der Berufstätigkeit einschränken.

Rente wegen voller Erwerbsminderung

Die volle Erwerbsminderung liegt bei einem Versicherten vor, wenn dieser aufgrund einer bestehenden und festgestellten Krankheit oder auch Behinderung maximal drei Stunden am Tag einer Beschäftigung nachgehen kann. Wie auch bei der teilweisen Erwerbsminderung, muss die Behinderung oder Krankheit für eine unabsehbare Zeit vorliegen. Bei dem zu Grunde zu legenden Beschäftigungsverhältnis wird von einer regulären fünf Tage Woche ausgegangen.

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