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Kfz-Versicherungen werden teurer

Kfz-Versicherungen werden teurer

11.10.2010, 12:29 Uhr | dpa, bv, dpa

Kfz-Versicherungen werden teurer. Für viele Kunden dürften die Kfz-Versicherungen teurer werden (Foto: imago)

Für viele Kunden dürften die Kfz-Versicherungen teurer werden (Foto: imago)

Der Preiskampf bei den Kfz-Versicherungen ist vorerst zu Ende. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf Zahlen des Vergleichs-Portals Aspect Online meldete, mussten Neuwagen-Käufer dieses Jahr im Schnitt 4,1 Prozent mehr für ihre Police bezahlen als Käufer im Vorjahr. Die Versicherer heben ihre Preise auch für Wechsler an, die zum alljährlichen Kündigungs-Stichtag am 30. November ihren Tarif austauschen wollen. Dabei würden die Preise um etwa fünf Prozent steigen.

Schon Anfang des Jahres haben diverse Protagonisten der Branche wie die HUK Coburg, die HDI-Gerling oder die Nürnberger Versicherungsgruppe ihre Tarife um mehrere Prozent erhöht. Von manchen Marktbeobachtern war aber zunächst bezweifelt worden, ob die Preiserhöhungen von Dauer sein würden. In den vergangenen Jahren prägte ein zum Teil ruinöser Preiskampf die Kfz-Versicherungsbranche, der den Unternehmen zuletzt millionenschwere Verluste einbrachte.

Hohe Verluste für Kfz-Versicherer

Wie hoch die Lasten für die Versicherer waren, zeigt die Nürnberger Versicherungsgruppe. Je 100 Euro Beitragseinnahmen in der Kfz-Versicherung hätten im Jahr 2009 106 Euro Ausgaben für Schäden, Verwaltungs- und Vertriebskosten gegenübergestanden. Vor allem die Direktversicherer hatten zuletzt den Preiskampf befeuert.

Erste Pleite einer Kfz-Versicherung in Deutschland

Manchem Versicherer ist der intensive Preiskampf nicht gut bekommen. So gab es Mitte des Jahres in Deutschland die erste Pleite von Kfz-Versicherungen. Weil die niederländische Muttergesellschaft International Insurance Corporation (IIC) insolvent ging, mussten Ende August die Policen der Autoversicherer Ineas und Lady Car Online vom Markt genommen werden. Über Wochen war das Versicherungsverhältnis der betroffenen Fahrer nicht geklärt, was in der Branche für erhebliche Aufregung sorgte. Manche Gesellschaften halfen den Kunden unbürokratisch und verzichteten auf übliche Formalitäten.

Zuletzt gab es Spekulationen um den britischen Auto-Direktversicherer Admiral. Laut einem Bericht in der "Financial Times Deutschland" will der Anbieter angesichts des ruinösen Preiskampfs sein Deutschland-Geschäft aufgeben und sucht nun Käufer. Auch wenn bei diesem geregelten Verfahren ein Chaos wie bei Ineas und Lady Car Online vermieden werden dürfte, zeigt sich hierbei doch deutlich, dass die Zeiten billiger Kfz-Policen erst einmal vorbei sind.

Enorme Vielfalt bei Tarifen

Dennoch bietet der große Markt den Kunden aber weiterhin einige Einsparmöglichkeiten. Nach wie vor gibt es große Unterschiede zwischen den Anbietern. Häufig bieten Versicherer einen Klassik-Tarif zu höheren Preisen mit besseren Leistungen an, daneben aber auch günstigere Tarife, bei denen die Kunden mit Einschränkungen rechnen müssen. So können Leistungen ausgeschlossen oder ein Rückkauf von Erstattungen zur Rabattrettung unmöglich sein. Generell werden die Leistungen der Versicherungen aber auch immer besser. So gibt es inzwischen immer mehr Tarife, bei denen die Deckungssumme bei Personenschäden mindestens zehn Millionen Euro beträgt.

Nutzen Sie unseren Versicherungsvergleich, um einen günstigeren Autoversicherungstarif zu finden.

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