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Neue Betrugsmasche mit Autokennzeichen

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Neue Betrugsmasche mit Autokennzeichen

15.02.2011, 16:46 Uhr | bv, t-online.de

Neue Betrugsmasche mit Autokennzeichen. So ist es richtig: Autokennzeichen im Internet verpixeln oder schwärzen (Foto: imago)

So ist es richtig: Autokennzeichen im Internet verpixeln oder schwärzen (Foto: imago) (Quelle: imago)

Wer sein Auto im Internet abbildet, zum Beispiel in einer Verkaufsanzeige, sollte stets das Kennzeichen unkenntlich machen. Kriminelle können es sonst leicht für einen Versicherungsbetrug missbrauchen. Vor der neuen Masche hat die R+V Versicherung gewarnt.

Und so funktioniert der Trick: Die Betrüger suchen gezielt nach Fahrzeugen, deren Kennzeichen vollständig zu sehen sind. Dann kontaktieren sie die Besitzer und geben sich als Interessenten aus. Im Gespräch versuchen sie, weitere Informationen zu bekommen: den Namen und die Adresse des Verkäufers, das Versicherungsunternehmen und die Art der Versicherung.

Gefälschte Abrechnung für Scheibenreparatur

Mit diesen Informationen können sie der Versicherung eine gefälschte Abrechnung über die Reparatur einer Autoscheibe schicken. Dabei wird eine Erklärung verwendet, wonach der Versicherer direkt mit dem Autoglaser abrechnen soll - den es aber gar nicht gibt. So landet das Geld auf dem Konto der Betrüger.

Da der Glasschaden über die Kaskoversicherung abgerechnet und der Kunde dabei nicht hochgestuft wird, informieren die Versicherer in der Regel nicht über die Schadenregulierung. Damit erfährt der Versicherte meist nichts und der Betrug bleibt unentdeckt. Das ist auch der Grund dafür, dass nur eine Autoscheibe und nicht ein teurerer Schaden für den Betrug gewählt wird. Im Schnitt lassen sich so aber immerhin 400 bis 500 Euro ergaunern.

Autokennzeichen immer verpixeln oder schwärzen

Falls der Autobesitzer aber kurz danach einen echten Schaden meldet, fliegt die Sache doch noch auf. Die R+V Versicherung rät deshalb, Autokennzeichen im Internet immer unkenntlich zu machen und am Telefon gegenüber Kaufinteressenten keine Informationen zur Versicherung herauszugeben. Der Versicherer denkt außerdem darüber nach, den Kunden eine Bestätigung über die Schadenregulierung zu schicken, um eventuellen Betrügereien auf die Spur zu kommen.

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