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Autoverleih kann Versicherungsprämie verteuern

Autoverleih kann Versicherungsprämie verteuern

07.03.2011, 16:16 Uhr | dpa-tmn, t-online.de, dpa-tmn, t-online.de

Autoverleih kann Versicherungsprämie verteuern. Nach einem Unfall drohen höhere Beiträge in der Kfz-Versicherung (Foto: imago)

Nach einem Unfall drohen höhere Beiträge in der Kfz-Versicherung (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die Kfz-Versicherungen bieten ihren Kunden heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, den Tarif auf ihre jeweiligen Bedürfnisse zuzuschneiden. Manche Autoversicherungsprämien seien deutlich günstiger, weil im Vertrag beispielsweise nur Personen über 25 Jahren als Fahrer zugelassen sind, erklärt Katrin Rüter vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Doch wehe wenn der Wagen an einem jüngeren Fahrer verliehen wird und dieser einen Unfall baut. Der Versicherungsschutz bleibt bestehen, doch den Kunden drohen deutlich höhere Versicherungsprämien und sogar Strafzahlungen.

Beim Unfall kann der Versicherer Geld zurückfordern

Baut ein 19-Jähriger, der sich den Wagen geliehen hat, einen Unfall, kann der Versicherer die Differenz, um die die Prämie durch die Altersbegrenzung vergünstigt war, vom Halter fordern, erläutert Katrin Rüter. Für einen Fahrzeughalter, der sein Auto privat verleiht, greife bei einem Unfall grundsätzlich die Haftpflichtversicherung.

"Als Verleiher nehme ich allerdings in Kauf, dass mein Schadenfreiheitsrabatt verloren geht." Das gilt auch für die Kaskoversicherung, die sich durch den Unfall ebenfalls verteuern dürfte. Beim Verstoß gegen die Bestimmungen berechnen die Versicherer auch Strafzahlungen, die einen kompletten Jahresbeitrag ausmachen können.

Kunden sollen Versicherungsbestimmungen prüfen

Auch beim Verstoß gegen ähnlich gelagerte Tarifoptionen drohen höhere Kosten. So bieten die Kfz-Versicherung die Möglichkeit, dass nur ein Fahrer das Fahrzeug bewegen darf. Mit einem solchen Tarif können die Kunden viel Geld sparen. Passiert einem anderen Fahrer ein Unfall, drohen auch hier Strafzahlungen und höhere Gebühren. Nur in Notfällen, wie etwa bei der Verkehrsuntüchtigkeit des bei der Versicherung gemeldeten Fahrers, darf von der Regel abgewichen werden. Die Kunden sollten sich beim Abschluss genau über die Bestimmungen in den Verträgen informieren.

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