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Michael Jackson-Konzerte: Versicherer zieht vor Gericht

Jackson-Konzerte: Versicherer zieht vor Gericht

07.06.2011, 10:19 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Michael Jackson-Konzerte: Versicherer zieht vor Gericht. Der "King of Pop": Michael Jackson starb im Alter von 50 Jahren (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Der "King of Pop": Michael Jackson starb im Alter von 50 Jahren (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Alle Tickets für die Michael Jackson-Konzerte in der Londoner O2-Arena waren schon Monate vorher ausverkauft. Doch der "King of Pop" starb ehe er sein Comeback geben konnte. Jetzt ist die britische Versicherungsbörse Lloyd's of London im Streit um die geplatzten Londoner Konzerte vor Gericht gegangen. Wie der Internetdienst "Tmz.com" berichtete, wirft der Versicherer dem kalifornischen Konzertveranstalter AEG Live und Jacksons Nachlass Betrug vor. Lloyd's will vor Gericht erwirken, dass die Börse für die ausgefallene "This Is It"-Konzerttournee keine Millionenzahlungen leisten muss. "Tmz.com" zufolge hatte Lloyd's Jacksons geplante Comeback-Tour mit Dutzenden Auftritten in der Londoner O2-Arena im Frühjahr 2009 mit über 17 Millionen Dollar versichert.

Lloyd's: Gesundheitszustand von Michael Jackson verschwiegen

Lloyd's argumentiert, dass Jackson und AEG wichtige Informationen über den Gesundheitszustand des Sängers verschwiegen hätten. Jackson habe unter anderem die Einnahme zahlreicher Medikamente, darunter seine Behandlung mit dem Narkosemittel Propofol, dem Versicherer vorenthalten. Lloyd's möchte erreichen, dass der Richter den Vertrag für null und nichtig erklärt.

Der Popstar war am 25. Juni 2009, kurz vor Beginn der Londoner Konzertreihe, an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol gestorben. Jacksons damaliger Arzt, Dr. Conrad Murray, ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Der Prozess soll in diesem Herbst beginnen.

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