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Etliche Krankenkassen mit zu niedrigen Finanzreserven

Presse: etliche Krankenkassen mit zu niedrigen Finanzreserven

14.06.2011, 11:16 Uhr | dapd, jdc, dapd, t-online.de

Etliche Krankenkassen mit zu niedrigen Finanzreserven. Viele Kassen fehlen die finanziellen Reserven (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Viele Kassen fehlen die finanziellen Reserven (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die Pleite der City BKK war wohl nur der Anfang. Einer größeren Anzahl von Krankenkassen könnte ebenfalls das finanzielle Aus drohen. Das meldete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Angaben des Bundesversicherungsamtes (BVA). Demnach hat die Behörde etwa zwei Dutzend Kassen unter ihrer Aufsicht Sparauflagen gemacht.

Weniger Finanzrücklagen als gesetzlich vorgeschrieben

Wie das BVA der Zeitung mitteilte, haben rund ein Viertel aller Kassen in ihrem Zuständigkeitsbereich weniger Finanzrücklagen, als gesetzlich vorgeschrieben sind - mindestens 0,25 Monatsausgaben. Diese Kassen müssen sich deshalb dem Bericht zufolge durch das Streichen freiwilliger Leistungen oder Personalabbau sanieren, sonst sei ihr Fortbestand auf Dauer nicht gewährleistet.

170.000 City-BKK-Kunden betroffen

Anfang Mai teilte das Bundesversicherungsamt als Aufsichtsbehörde der Krankenkassen mit, dass die City BKK wegen finanzieller Schwierigkeiten geschlossen wird. Erstmalig seit Einführung des Gesundheitsfonds muss eine große gesetzliche Krankenkasse dicht machen. Die Krankenkasse konnte weder die chronischen Finanzprobleme noch den Mitgliederschwund bewältigen. Knapp 170.000 Versicherte sind betroffen.

Zwangsummeldung für City-BKK-Versicherte droht

Bei der Abwicklung der Pleite gegangenen Krankenkasse tauchten unlängst aber weitere Probleme auf. Versicherte könnten monatelang ohne Kassenleistungen dastehen, wenn sie sich nicht umgehend eine neue Krankenkasse suchten. City-BKK-Kunden sollten möglichst bis Mitte Juli eine neue Kasse suchen - ansonsten werden sie von ihrem Arbeitgeber, der BA oder der Rentenversicherung quasi zwangsumgemeldet.

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