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So wechseln Sie in die gesetzliche Krankenversicherung

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Krankenkassenwechsel  

Von privater in gesetzliche Krankenversicherung wechseln

29.10.2015, 14:43 Uhr | se (CF)/ses

So wechseln Sie in die gesetzliche Krankenversicherung. Lassen Sie sich vorab beraten, ob ein Wechsel möglich ist und ob er sich lohnt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Lassen Sie sich vorab beraten, ob ein Wechsel möglich ist und ob er sich lohnt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer sich in einer privaten Krankenversicherung befindet, möchte meist in dieser versichert bleiben. Dennoch kann ein Krankenkassenwechsel nötig sein, beispielsweise wenn Sie Ihre Selbstständigkeit aufgeben und den Beitragszahlungen nicht mehr nachkommen. Lesen Sie, wie ein erfolgreicher Wechsel gelingen kann.

Krankenkassenwechsel zur gesetzlichen Krankenkasse

Wenn Sie Mitglied in einer privaten Krankenversicherung sind, können Sie nicht ohne Weiteres in eine gesetzliche Kasse wechseln. Der Gesetzgeber will vermeiden, dass Versicherte in jungen Jahren von niedrigen Beitragssätzen in der privaten Krankenversicherung profitieren und im Alter, wenn der Gesundheitszustand schlechter wird, in die günstigen gesetzlichen Krankenkasse kommen, ohne vorher Beiträge gezahlt zu haben.

Grundsätzlich ist ein Wechsel nicht einfach. Es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, damit die private Kasse Ihre Kündigung akzeptiert. Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge der privaten Krankenversicherung aufgrund des sich verschlechternden Gesundheitszustands – die Versicherung verdient gerade dann viel Geld.

Voraussetzungen für einen Krankenkassenwechsel

Wenn Sie arbeitslos werden und das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nimmt Sie die gesetzliche Krankenversicherung wieder auf. Oder wenn Ihr Gehalt als Angestellter für mindestens ein Jahr unter die Versicherungspflichtgrenze von 4.687,50 Euro im Monat oder 56.250 Euro im Jahr gesunken ist, können Sie von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche wechseln, wie Krankenversicherung.net schreibt. 2017 wird die Versicherungspflichtgrenze bei 57.600 Euro brutto pro Jahr bzw. bei 4800 Euro im Monat liegen. 

Für Personen, die älter als 55 sind, ist ein Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenkasse nicht möglich. In Einzelfällen kann jedoch eine Ausnahmesituation bestehen. Vereinbaren Sie dafür einen Termin mit einem Versicherungsexperten und lassen Sie sich eingehend beraten.

Aufgabe der Selbstständigkeit

Wenn Sie Ihre Selbstständigkeit aufgeben, unter 55 Jahre alt sind und in ein Angestelltenverhältnis zurückkehren, welches mit einem Gehalt unter der Versicherungspflichtgrenze liegt, können Sie in die gesetzliche Versicherung aufgenommen werden. Hier muss jedoch nachgewiesen werden, dass diese Situation seit mindestens 12 Monaten gegeben ist.

Sind Sie über 55 und geben Ihr Gewerbe auf, können Sie nur bei einem Einkommen von unter 415 Euro im Monat in die gesetzliche Versicherung wechseln. Alternativ können Sie unter Umständen einen günstigeren Tarif innerhalb Ihrer privaten Versicherung wählen.

Privater Krankenschutz umfangreicher als gesetzlicher

Planen Sie langfristig und wägen Sie die Vor- und Nachteile einer privaten und einer gesetzlichen Krankenversicherung ab. Die Leistungen einer privaten Krankenversicherung sind sehr viel umfangreicher als die einer gesetzlichen.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Bemessung des Beitrags. Dieser wird bei der gesetzlichen Krankenkasse am Einkommen bemessen - haben Sie ein hohes Einkommen, müssen Sie einen hohen Beitrag zahlen. In der privaten Krankenversicherung sind die Beiträge festgelegt und nicht am jeweiligen Gehalt bemessen. Allerdings sind sie im Alter meist höher und die Tarifstruktur gestaltet sich mitunter sehr unübersichtlich. 

Fazit

"Welche Kasse die beste Wahl ist, hängt vor allem von den eigenen Vorstellungen ab", betont Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale NRW gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Sie empfiehlt: "Wer bestimmte Wünsche in Bezug auf die Krankenkasse hat, sollte sich diese vor einem Preisvergleich notieren, damit man die passenden Versicherungen herausfiltern kann."

Lassen Sie sich in jedem Fall von einem unabhängigen Versicherungsexperten beraten, um das beste Angebot für Sie zu finden.

(Stand: November 2016)

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