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DAK schluckt nächste BKK

DAK schluckt nächste BKK

03.11.2011, 12:35 Uhr | dpa, dpa, t-online.de

DAK schluckt nächste BKK. Die DAK geht mit der nächsten BKK zusammen (Quelle: DAK/BKK Axel Springer)

Die DAK geht mit der nächsten BKK zusammen (Quelle: DAK/BKK Axel Springer)

Das Fusionskarussell unter den Krankenkassen dreht sich immer schneller. Nachdem die DAK vor wenigen Wochen bereits die BKK Gesundheit übernommen hatte, ist jetzt die nächste Betriebskrankenkasse dran. Wie die DAK mitteilte, fusioniere sie zum 1. Januar 2012 mit der BKK Axel Springer. Für die Versicherten ist das vorerst eine gute Nachricht: Für sie wird die Versicherung günstiger.

Große DAK-Gesundheit entsteht

Die BKK Axel Springer ist eine geschlossene Betriebskrankenkasse, bei der nur Mitarbeiter der Axel Springer AG versichert sind. Sie hat knapp 12.000 Versicherte.

Ab 1. April 2012 sparen die Kunden der neuen DAK-Gesundheit und somit auch der BKK Axel Springer den Zusatzbeitrag von acht Euro monatlich, bekräftigte die DAK. Wer einen Dauerauftrag für den Zusatzbeitrag eingerichtet hat, müsse diesen nach der Überweisung für das erste Quartal beenden, teilte die BKK Axel Springer mit.

Zusatzbeitrag muss noch geprüft werden

Die zuständige Aufsichtsbehörde relativierte allerdings diese Aussage. So stellte das Bundesversicherungsamt (BVA) klar, dass die Entscheidung über die Abschaffung des Zusatzbeitrags noch nicht endgültig gefallen sei. "Das ist von uns noch nicht geprüft", sagte BVA-Sprecher Tobias Schmidt. Die Abschaffung müsse in der Satzung geregelt und vom BVA genehmigt werden.

DAK-Chef Herbert Rebscher hatte es als sicher bezeichnet, dass der Haushalt der neuen DAK-Gesundheit die Streichung des Zusatzbeitrages zulässt.

DAK-Gesundheit eine der größten Kassen

Die DAK-Gesundheit wird als drittgrößte Kasse in Deutschland 5,1 Millionen Mitglieder und 6,6 Millionen Versicherte haben. Der Haushalt der neuen Kasse werde im Jahr 2012 rund 20 Milliarden Euro betragen. Für die Kunden der Kassen entstehe durch die Fusion kein Aufwand. Laut "Ärzte Zeitung" soll die BKK Axel Springer ihre Markeneigenständigkeit behalten.

Rebscher begründete den neuerlichen Zusammenschluss mit einem neuen Geschäftsmodell, das die Stärken einer flächendeckend präsenten Ersatzkasse mit denen der betrieblichen Krankenversicherung verknüpfen solle.

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