Sie sind hier: Home > Finanzen > Versicherungen > Kfz-Versicherung wechseln >

Die Deckungssumme bei der Kfz-Versicherung

Schadensersatz  

Die Deckungssumme bei der Kfz-Versicherung

01.03.2012, 09:31 Uhr | kk (CF)

Die Deckungssumme ist in der Kfz-Versicherung die Summe, mit der die verursachten Schäden maximal gedeckt sind. Geht die Schadenshöhe darüber hinaus, muss der Versicherte zusätzlich bezahlen. In der Regel sind die Deckungssummen in Versicherungsverträgen aber so hoch kalkuliert, dass sie in den meisten Fällen zur Tilgung der Kosten ausreichen. Bei schweren Personenschäden kann es jedoch knapp werden. Es existieren zudem Mindestversicherungssummen, die jeder Versicherer anbieten muss.

Erweiterte Policen zur Deckung schwerer Unfälle

Wenn Autofahrer einen schweren Unfall verursacht, kann der Schaden in Millionenhöhe gehen, besonders wenn die Personenschäden so schwer sind, dass der Verletzte ein Leben lang beeinträchtigt bleibt. Reicht dann die Deckungssumme des Versicherten nicht aus, kann es schnell teuer werden. 

Festgelegt wird die Deckungssumme schon beim Abschluss der Kfz-Versicherung. Für Personenschäden gibt es die Mindestversicherungssumme von 7,5 Millionen Euro, für Sachschäden liegt diese bei 1 Million Euro und bei Vermögensschäden bei 500.000 Euro. Erweiterte Versicherungspolicen werden gegen höhere Versicherungsprämien mit einer größeren Deckungssumme angeboten.

Bei Personenschäden zahlt sich höhere Deckungssumme aus

Werden Personen schwer verletzt, kommen auf den Verursacher Kosten für Schmerzensgeld, Rentenzahlungen und Behandlungskosten zu. Nicht immer sind diese Schäden mit der Mindestdeckungssumme zu bezahlen, weshalb der Abschluss einer höheren Deckung empfohlen wird. Maximal 12 Millionen decken Versicherungsunternehmen pro geschädigter Person ab, zahlen muss die Versicherung die komplette Schadenssumme aber nur, wenn der Unfall nicht durch eine grobe Fahrlässigkeit wie Fahren unter Drogen- oder Alkoholkonsum entstanden ist. 

Auch in Fällen der Fahrerflucht kann die Kfz-Versicherung den Unfallfahrer an den Kosten beteiligen. Wird der Unfall sogar vorsätzlich ausgeführt, steht dem Versicherten gar keine Deckung der Schäden zu.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal