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Rechnungshof untersucht Beitragseinzug durch Krankenkassen

Rechnungshof untersucht Beitragseinzug durch Krankenkassen

14.12.2011, 10:37 Uhr | dapd, t-online.de, dapd, t-online.de

Der Bundesrechnungshof will den Einzug der Sozialversicherungsbeiträge durch die Krankenkassen unter die Lupe nehmen. Dies geschehe im Rahmen einer generellen Kontrolle des Beitragseinzugs, bestätigte ein Sprecher der Bonner Behörde der "Süddeutschen Zeitung".

Milliarden-Lücke wirft Fragen auf

Nach den Worten von Rechnungshofpräsident Dieter Engels gibt es bei einem jährlichen Beitragseinzug von 320 Milliarden Euro eine Lücke von fast sieben Milliarden Euro, die nicht beglichen wurden. Sein Haus will nun untersuchen, warum dies so ist und wo sich zusätzliche Einsparpotenziale ergeben könnten.

Deutsche Rentenversicherung lehnt Aufgabe ab

Zuvor hatte die Deutsche Rentenversicherung (DRV) von internen Überlegungen Abstand genommen, den Beitragseinzug von den derzeit zuständigen Krankenkassen zu übernehmen. Dabei wäre die Behörde laut einem 20-seitigem Bericht in der Lage, die Aufgabe unbürokratischer und billiger zu erledigen. Insgesamt hätten, bei entsprechendem Engagement, Einsparungen für die gesamte Sozialversicherung in Höhe von fast 800 Millionen Euro jährlich erzielt werden können. Kosten von über 1,3 Milliarden Euro könnten um 60 Prozent reduziert werden.

Gesetzliche Krankenkassen stellen sich quer

Doch insbesondere die einflussreichen Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) hätten entsprechende Umstellungsversuche in der Vergangenheit immer wieder hart bekämpft und letztlich verhindert, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Denn damit würde ihnen ein gutes Geschäft verloren gehen. 825 Millionen Euro haben sie im vergangenen Jahr für ihre Dienstleistung erhalten, so die Zeitung. Viele Kassen haben in den vergangenen Jahren zudem in neue Software-Systeme investiert, um den Beitragseinzug effizienter zu gestalten.

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