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Kfz-Versicherung: So wechseln Sie noch im Dezember

Kfz-Versicherung: So wechseln Sie noch im Dezember

22.12.2011, 13:14 Uhr | dapd, t-online.de - new, dapd, t-online.de

Kfz-Versicherung: So wechseln Sie noch im Dezember. Ein Wechsel der Kfz-Versicherung ist auch noch nach dem 30. November möglich (Quelle: imago images)

Ein Wechsel der Kfz-Versicherung ist auch noch nach dem 30. November möglich (Quelle: imago images)

Stichtag 30. November? Auch nach diesem Datum können Autofahrer noch die Police ihrer Kfz-Versicherung kündigen und in einen günstigeren Tarif wechseln. Nur wenige Autofahrer wissen um diese zweite Chance. So können Sie noch schnell wechseln.

Haben betroffene Versicherungskunden den Wechsel zum Stichtag 30. November verpasst, steht ihnen nach wie vor ein Sonderkündigungsrecht zu, wie Jochen Oesterle vom Automobilclub ADAC erläutert. Es lohne sich, die Sparmöglichkeit von bestenfalls ein paar hundert Euro im Sauseschritt über Weihnachten auszuloten und noch schnell mitzunehmen.

Vor allem auf Altkunden warten 2012 zum Teil empfindliche Preissprünge um bis zu 30 Prozent. Doch längst nicht alle schafften es im November, sich um eine günstigere Police zu kümmern. Denn viele Versicherer verschickten die Hiobsbotschaft erst ganz knapp vor dem Wechselstichtag, wie Bianca Boss vom Bund der Versicherten bemängelt. Manchmal sogar erst danach. Nach Erhalt des Schreibens haben die Versicherten aber noch einen Monat Zeit für eine außerordentliche Kündigung. Dieses Recht steht jedem Autofahrer zu, dessen Kfz-Police sich zum 1. Januar 2012 verteuert, ohne dass ein Schaden die Ursache dafür ist.

Vorsicht, unauffällige Preiserhöhung

Ein Beispiel: Hatte ein Kunde erst am 29. November die Preiserhöhung seines Versicherers im Briefkasten, bleibt ihm noch über die Weihnachtsfeiertage und darüber hinaus Zeit, sich eine billigere, leistungsstarke Alternative zu suchen. Vergleichsportale im Internet wie transparo.de, check24.de, nafi.de oder toptarif.de helfen dabei. Spätestens einen Monat nach Erhalt der Preiserhöhung muss die Kündigung beim Versicherer eingehen.

Wer Post vom Versicherer bekommen hat, sich aber an keine Prämienanhebung erinnern kann, sollte sich ebenfalls kümmern und noch einmal genau nachschauen, rät Oesterle. Häufig falle die Preiserhöhung gar nicht ins Auge, weil der Jahresbeitrag gleich hoch bleibt. Die Verteuerung kann durch eine bessere Einstufung bei den Schadenfreiheits- oder Typ- und Regionalklassen überlagert sein. Der Kunde ist im Glauben, alles sei beim Alten geblieben, übersieht aber, dass sein Versicherer unterm Strich doch mehr Geld will.

Lage erst beim neuen Anbieter überprüfen

Wer seine zweite Chance nutzen will, sollte den alten Vertrag immer erst dann lösen, wenn der neue schon unter Dach und Fach ist, rät Oesterle. Anbieter müssen bei der Haftpflichtversicherung zwar jeden Interessenten akzeptieren. Bei der Teil- und Vollkasko sind Versicherer aber frei in der Entscheidung, wen sie als Kunden annehmen und wen nicht. Ist das "Ja" des neuen Anbieters da, kann die Sonderkündigung losgeschickt werden.

Bei den Formulierungen im Kündigungsschreiben lauerten zudem Fallstricke, sagt Bianca Boss. Wichtig ist, dass der Kunde im Text klarstellt, dass er den Vertrag wegen der Beitragserhöhung beenden will. Tut er das nicht, kann die Assekuranz den Ausstieg ablehnen. Die Kündigung sollte außerdem per Einschreiben mit Rückschein abgeschickt werden. Auch ein Fax mit der Kündigung ist auf den allerletzten Drücker möglich, aber nur mit Sendenachweis, wie Andrea Heyer von der Verbraucherzentrale Sachsen erklärt.

Formalien müssen beachtet werden

Nicht alle Verträge laufen von Januar bis Dezember. Bei einigen Anbietern wie der Allianz ist das Versicherungsjahr neuerdings nicht mehr das Kalenderjahr. Es orientiert sich am persönlichen Abschlussdatum wie bei anderen Policen auch. Hat die Autoversicherung beispielsweise zum 1. Juli begonnen, kann sie nicht in der Wechselsaison im November/Dezember gekündigt werden, sondern erst zum 30. Juni des kommenden Jahres. Aber auch diese Kunden haben ein außerordentliches Kündigungsrecht. Flattert eine Prämienerhöhung ins Haus, dürfen sie innerhalb eines Monats aussteigen. Jederzeit kündigen können Autofahrer nur nach einem Schadensfall. Oder wenn sie ein neues Auto anmelden wollen.

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