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Ombudsmann: Verbraucher beschweren sich weniger über Versicherungen

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Verbraucher beschweren sich weniger über Versicherungen

16.05.2013, 17:14 Uhr | AFP

Ombudsmann: Verbraucher beschweren sich weniger über Versicherungen. Günter Hirsch, Ombudsmann der Versicherungen: Weniger Beschwerden (Quelle: dpa)

Günter Hirsch, Ombudsmann der Versicherungen: Weniger Beschwerden (Quelle: dpa)

Verbraucher haben sich im vergangenen Jahr seltener beim Ombudsmann der Versicherungen beschwert. Die Zahl der Eingaben sank um 2,7 Prozent auf 17.263, wie die Schlichtungsstelle bei der Vorstellung ihres Jahresberichts mitteilte. Mit Ausnahme der Kfz-Versicherung sei die Zahl der Beschwerden in allen Sparten gesunken - nur in dem einen Bereich stieg sie um 2,9 Prozent. Zwar seien auch bei den traditionell streitanfälligen Lebensversicherungen insgesamt 2,6 Prozent mehr Beschwerden eingegangen. Es waren aber so viele davon unzulässig, dass die Fallzahl hier am Ende um 4,7 Prozent sank.

Dem Jahresbericht von Ombudsmann Günter Hirsch zufolge gab es inhaltlich im vergangenen Jahr vor allem im Bereich der Lebensversicherungen viel Bewegung. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte gleich in mehreren Entscheidungen Verträge aufgrund fehlerhafter Kostenverrechnungsklauseln für den Kündigungsfall für unwirksam erklärt. Er hatte aber nicht entschieden, wie die in den Verträgen entstehende Lücke gefüllt werden sollte. Hirsch zufolge gab es zunächst aber nur wenige Beschwerden dazu, weil die Versicherer einige Zeit brauchten, um zu reagieren. Erst ab Dezember stieg die Zahl der Eingaben dazu stark an.

Versicherungen oft an Entscheidung gebunden

Der Ombudsmann ist eine von der Versicherungswirtschaft finanzierte, aber unabhängige Schlichtungsinstanz. Sie soll bei Streitfällen vermitteln und Kunden helfen, bei Fehlern ihrer Versicherung ohne Gerichtsverfahren Recht zu bekommen. Bis zu einem Streitwert von 10.000 Euro sind Entscheidungen des Ombudsmanns für die Versicherungsunternehmen bindend und müssen befolgt werden. Sind die Kunden mit dem Ergebnis nicht zufrieden, können sie immer noch den Klageweg beschreiten.

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